Weltfrauentag: Stadt Solingen ist Vorbild

Pressemitteilung

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Oberbürgermeister Tim Kurzbach lobt die bisherigen Erfolge, will aber noch mehr.

Die Stadt Solingen steht für Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. Das betont Oberbürgermeister Tim Kurzbach am Weltfrauentag. Als größte Arbeitgeberin in der Klingenstadt werde die Stadtverwaltung ihrer Vorbildrolle absolut gerecht: Der Anteil der weiblichen Beschäftigten beläuft sich auf fast zwei Drittel der Mitarbeitenden. "Besonders freut es mich, dass auch die Zahl weiblicher Führungskräfte in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist." Inzwischen sitzt mit Dagmar Becker wieder eine weibliche Beigeordnete im Verwaltungsvorstand. Elf Frauen leiten einen Stadtdienst, und 32 Frauen führen eine Abteilung. "Das sind überzeugende und ermutigende Zahlen", sagt Kurzbach. "Wir sind auf einem sehr guten Weg und müssen konsequent so weitermachen."

Zudem biete die Stadt Solingen immer mehr individuelle Arbeitsmodelle an, um Beruf und Familie vereinbaren zu können - und zwar für Frauen und Männer. "Dafür sind wir von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit dem „audit berufundfamilie" zertifiziert worden." Mit dem neuen Gleichstellungsplan, der inzwischen vorliegt, bringt die Verwaltung ihr Bekenntnis zur beruflichen und privaten Gleichstellung von Frauen und Männern noch einmal deutlich zum Ausdruck. Dieser zeichnet differenziert die Entwicklung der einzelnen Themenkomplexe nach.

Tim Kurzbach appelliert an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, diese Entwicklung auch weiterhin gemeinsam und engagiert voranzubringen. "Durch Leben und Vorleben!" Denn trotz aller Erfolge sei bei genauem Hinsehen auch zu erkennen, dass Frauen und Männer in der Gesellschaft längst noch nicht in allen Bereichen gleichgestellt seien: Noch immer werde gleiche Leistung noch nicht gleichermaßen honoriert. Nach wie vor seien Frauen wesentlich häufiger im Niedriglohnbereich anzutreffen als Männer - während ihr Anteil an Führungspositionen deutlich geringer sei. Und die Doppelbelastung von Familie und Beruf hätten auch im Wesentlichen Frauen zu tragen. "Deshalb möchte ich mit der Stadtverwaltung auch in Zukunft als Vorbild vorangehen, um die allgemeine Situation weiter zu verbessern."