Wie ist die Lebenssituation vor Ort?

Pressemitteilung

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Altengerechte Quartiersentwicklung in Höhscheid: 2535 Menschen über 55 Jahre haben einen Fragebogen erhalten

Wie sieht ein altengerechtes Wohnumfeld aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell ein Projekt in Solingen-Höhscheid. Hintergrund ist der Wunsch der meisten älteren Menschen, auch im Alter ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im gewohnten Lebensumfeld zu führen. Das geht jedoch nur, wenn es passende Strukturen gibt – in der Wohnung, für die Versorgung im näheren Umfeld, für die Begegnung mit anderen Menschen, für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Informationen dazu werden zurzeit mit einer Fragebogenaktion gesammelt. Insgesamt 2535 Menschen über 55 Jahre haben einen Fragebogen erhalten, der sie zur Lebenssituation vor Ort befragt. Er ist ein erster Schritt, Betroffene in die Planung und Entwicklung eines altengerechten Quartiers einzubinden.

Wer dazu Fragen hat oder Hilfe beim Ausfüllen benötigt, kann sich an die Projektleiterin Andrea Knoll wenden, Telefon 22 38 28 64, E-Mail: a.knoll@awo-solingen.de . Bis zum 2. Mai bietet sie auch persönliche Sprechzeiten vor Ort an:

  • Böckerhof: Donnerstag, 21. April, und Dienstag, 26. April, jeweils 10-12 Uhr im Nachbarschaftstreff Böckerhof,
  • Unnersberg: Montag, 25. April, und Freitag, 29. April, jeweils 10-12 Uhr, im SBV-Büro, Goudastraße 56,
  • Weegerhof: Donnerstag, 29. April, 16:30-18 Uhr, im Nachbarschaftstreff, Neuenhofer Straße 128, und Montag, 2. Mai, 16-18 Uhr, Waschhaus Weegerhof, Hermann-Meyer-Straße 28a.

Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. In Solingen kooperieren Stadtdienst Soziales, Spar- und Bauverein Solingen eG, Hauspflegeverein Solingen e.V. und Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Solingen e.V.. Alle Partner sind bereits im Quartier tätig. Träger der Maßnahme ist die AWO, die die Sozialwissenschaftlerin Andrea Knoll als Projektleitung eingestellt hat.