Wieviel Lärm macht die Bahn?

Pressemitteilung

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Lärmaktionsplan: Eisenbahn-Bundesamt beteiligt die Öffentlichkeit.

Lärm belastet und ist eines der drängensten Umweltprobleme. Vor diesem Hintergrund ist eine Lärmaktionsplanung gesetzlich vorgeschrieben. Sie ist ein Werkzeug, um Betroffene zu ermitteln und mögliche Strategien zur Lärmminderung aufzuzeigen. Grundlage ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG), das sich auf eine europäische Richtlinie bezieht. Sie befasst sich mit den Geräuschen des Straßen-, Schienen- und Flugverkehrs in Ballungsgebieten.

Um den Lärm, der vom Straßenverkehr ausgeht, geht es im städtischen Lärmaktionsplan, der aktuell in den politischen Gremien beraten wird. Der Lärm an Haupt-Schienenstrecken steht im Zentrum des Lärmaktionsplanes, den das Eisenbahn-Bundesamt jetzt fortschreibt. Wie bei allen Lärmaktionsplänen ist auch hier die Beteiligung der Öffentlichkeit ein wesentlicher Punkt.

Bei einer ersten Bürgerbeteiligungs-Runde hatte es rund 38.000 Rückmeldungen gegeben, die in den ersten Teil des Lärmaktionsplans (Teil A) eingeflossen sind, teilt die Behörde mit. Am Mittwoch, 24. Januar, startet nun die zweite Bürgerbeteiligungs-Runde. Bis zum 7. März 2018 hat die Öffentlichkeit Gelegenheit, sich zum Verfahren selbst und zum Lärmaktionsplan Teil A zu äußern. Auf dieser Grundlage wird Teil B des Plans erarbeitet, der Mitte 2018 veröffentlicht werden soll. Beide Teile zusammen ergeben den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken.

Informationen zum Thema und die Möglichkeit zur Beteiligung bietet das Eisenbahn-Bundesamt im Internet: www.laermaktionsplanung-schiene.de.

Alternativ können Beteiligungen auch per Post geschickt werden. Fragebögen können aus dem Internet heruntergeladen oder postalisch angefordert werden: Eisenbahn-Bundesamt, Lärmaktionsplanung, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn.