Wirtschaftsförderung holt BONG nach Solingen

Pressemitteilung

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Nach langen Vorbereitungen gelang dem Team der Wirtschaftsförderung ein außergewöhnlicher Coup. Die BONG GmbH, größter Hersteller von Briefumschlägen und Verpackungen in Europa, zieht mit dem Stammsitz für Zentraleuropa und über 200 Arbeitsplätzen ins Gewerbegebiet Piepersberg. Auf einer 21.000 Quadratmeter großen Grundstückfläche und einer Geschossfläche von etwa 10.000 Quadratmetern entstehen eine Produktions- und Logistikhalle nebst Verwaltung und Sozialräumen. Der Umzug von Wuppertal nach Solingen ist für Ende Juni 2013 vorgesehen.

„BONG für Solingen zu gewinnen – das ist ein überragender Erfolg und unterstreicht unsere Standortqualität“, hebt Oberbürgermeister Norbert Feith hervor. „Der Kontakt mit BONG kam im Sommer 2011 zustande“, sagt Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Solingen. „ Ein großer Wunsch des Unternehmens war es, einen Investor mit ins Boot zu holen. Das ist gelungen."

Elmar Schätzlein, Geschäftsführer bei BONG für Zentraleuropa:„Wir freuen uns auf Solingen! Das Engagement aller Verhandlungspartner waren neben harten Standortfaktoren entscheidend - die persönlichen Gespräche mit Herrn Oberbürgermeister Feith zeigten uns zudem die besondere
Wertschätzung." Als kleine Buchbinderei legte das Unternehmen 1737 in Schweden den Grundstein für seinen Erfolg. Noch bis 1988 war BONG ein Familienunternehmen. Der erste Betrieb außerhalb Skandinaviens wurde 1995 erworben, weitere führende Unternehmen in ganz Europa folgten. Einen Meilenstein in BONGs Firmenhistorie brachte das Jahr 2010 –  die Fusion mit Hamelins Briefumschlagssparte. Daraus entstand die neue BONG-Gruppe, das Unternehmen ist mit 26 Standorten in 15 Ländern größter Hersteller von Briefumschlägen und Spezialverpackungen in Europa.

Obwohl auch Standorte außerhalb Solingens von den Investoren geprüft wurde, hat sich die Firma BONG letztendlich für den Businesspark Piepersberg entschieden. Die Wuppertaler Immobilie entsprach nicht mehr den Anforderungen von BONG und wurde zwischenzeitlich bereits verkauft.

Oberbürgermeister Norbert Feith unterstreicht: „Wir werden nach wie vor alles in Bewegung setzen, um Unternehmen ein vernünftiges Umfeld und damit attraktives Angebot zu bieten. Dazu gehört es auch weiterhin, neue Flächen zu erschließen und sämtliche Optionen des regionalen Gewerbeflächenkonzeptes zu nutzen.“