Wohnraum für Geflüchtete in Wald

Pressemitteilung

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Stadt lädt am Donnerstag, 14. April, 19 Uhr, zur öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung in den Stadtsaal Wald, Friedrich-Ebert-Straße 75, ein.

Am "Roten Esel" in Solingen-Wald, Friedrich-Ebert-Straße 35/37, werden zwei Wohncontainer für Flüchtlinge aufgestellt. In wenigen Wochen werden dort bis zu 100 Menschen in insgesamt zwei Gebäude mit jeweils acht Wohnungen einziehen. Zudem wird das markante alte Schulgebäude, das bis vor einigen Jahren als Verwaltungstandort diente, zur Gemeinschaftseinrichtung umgebaut. Vor diesem Hintergrund lädt die Stadt Solingen zu einer weiteren öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung ein.

Sozialdezernent Jan Welzel, Flüchtlingskoordinator Dirk Wagner und Jürgen Albermann, Leiter des Stadtdienstes Soziales, informieren und beantworten Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Weitere Gesprächspartner sind unter anderem Personen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Die Veranstaltung wird moderiert von der Journalistin Julitta Münch. Anliegende Haushalte wurden bereits per Handzettel eingeladen.

Um die in Solingen lebendenden Flüchtlinge so schnell wie möglich aus Massenunterkünften wie Turnhallen herausholen und in menschenwürdigen Wohnungen unterzubringen, verfolgt die Stadt Solingen ein mehrstufiges Konzept: Kurzfristig mietet sie Wohnungen an oder fördert Umbauten in Privathäusern. Langfristig setzt sie auf mehr Sozialen Wohnungsbau, der allen Bevölkerungsgruppen zugute kommen soll. Die Lücke zwischen Sofortmaßnahmen und dauerhaften Lösungen füllt sie mit verschiedenen Maßnahmen, die zügig umgesetzt werden können.

So werden zum Beispiel "Modulbauten in Holztafelbauweise" errichtet, Wohncontainer aufgestellt oder vorhandene Gebäude passend umgerüstet. Im Umfeld der jeweiligen Standorte lädt die Stadt Solingen zeitnah zu öffentlichen Informationsveranstaltungen ein. Dabei gibt es entgegen der ursprünglichen Ankündigung eine Verschiebung: Bereits am Mittwoch, 27. April, geht es um einen Modulbau in Holzbauweise, der an der Neuenkamper Straße aufgestellt wird, am Donnerstag, 19. Mai, um ein weiteres Haus dieser Bauart an der Nibelungenstraße. Die jeweiligen Veranstaltungsorte werden über die Medien bekannt gegeben, außerdem werden die Anlieger im direkten Umfeld per Handzettel informiert.