Jagdbezirke

Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild), zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen.

Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden. Die Hege hat die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen zum Ziel. Sie muss so durchgeführt werden, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.

In der Bundesrepublik Deutschland steht das Jagdrecht allen Grundstückseigentümern zu. Es ist untrennbar mit dem Eigentum an Grund und Boden verbunden. Zwar ist es dadurch ein Bestandteil des Grundstücks, es ist jedoch nicht zweckmäßig, dass jeder Grundstückseigentümer die Jagd selber ausübt. Dies begründet sich z.B. durch die Tatsache, dass die meisten Grundstücke in der Regel zu klein sind, um eine den Grundsätzen des § 1 BJG entsprechende Jagdausübung zu gewährleisten. Aus diesem Grund darf das Jagdrecht nur in Jagdbezirken ausgeübt werden. (UJB ME)

Hinweise

Für Schäden durch Wildschweine ist die untere Jagdbehörde oder der jeweilige Jagdpächter zuständig.

Rechtliche Grundlagen

Bundesjagdgesetz (BJG) / Landesjagdgesetz (LJG-NRW)

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