Unterbringung von psychisch Kranken (PsychKG)

Die Unterbringung nach dem Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG) ist eine freiheitsentziehende Maßnahme, welche nur als letztes Mittel unter bestimmten Voraussetzungen angewandt werden darf.

Die zwangsweise Unterbringung ist nur möglich, wenn das Krankheitsbild gleichzeitig zu einer akuten und gegenwärtigen Eigen- oder Fremdgefährdung führt, die anders nicht abgewendet werden kann.

 

Vorrangig sind ambulante oder teilstationäre Maßnahmen durchzuführen, die über

  • den Hausarzt,
  • den Sozialpsychatrischen Dienst des Gesundheitsamtes,
  • die Betreuungsstelle der Klingenstadt Solingen,
  • den Krisendienst des Psychosozialen Trägervereins,
    oder als
  • freiwilliger Aufenthalt in einer psychatrischen Einrichtung

erfolgen können.

Hinweise

Außerhalb der Dienstzeiten ist eine Rufbereitschaft eingerichtet, welche über die Feuerwehr (Tel.: 0212/2202-0) zu alarmieren ist.

Dienstzeiten sind:

  • Montag und Dienstag bis 16.00 Uhr
  • Mittwoch bis 15.00 Uhr
  • Donnerstag bis 18.00 Uhr
  • Freitag bis 13.00 Uhr

Rechtliche Grundlagen

§ 14 Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG)

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