Gewerbeuntersagung - Wiedergestattung der Ausübung eines zuvor untersagten Gewerbes

Antrag auf Wiedergestattung eines zuvor untersagten Gewerbes.

Der Gewerbetreibenden oder dem Gewerbetreibenden ist von der zuständigen Behörde auf Grund eines an die Behörde zu richtenden schriftlichen Antrags die persönliche Ausübung des Gewerbes wieder zu gestatten, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass eine Unzuverlässigkeit im Sinne des § 35 Absatz 1 der Gewerbeordnung nicht mehr vorliegt. Vor Ablauf eines Jahres nach Durchführung der Untersagungsverfügung kann die Wiederaufnahme nur gestattet werden, wenn hierfür besondere Gründe vorliegen.

Der Gewerbetreibenden kann auf seinen Antrag von der zuständigen Behörde gestattet werden, den Gewerbebetrieb durch einen Stellvertreter (§ 45 GewO) fortzuführen, der die Gewähr für eine ordnungsgemäße Führung des Gewerbebetriebes bietet.

benötigte Unterlagen

  • formloser schriftlicher Antrag - Belege, dass die zur Gewerbeuntersagung geführten Gründe, in der Regel Schulden beim Finanzamt oder anderen Gläubigerinnen oder Gläubigern, nicht mehr existieren

Preis / Kosten

  • 600 Euro

Fristen

nach Vorlage vollständiger Antragsunterlagen ca. drei Wochen

Rechtliche Grundlagen

§ 35 Absatz 6 Gewerbeordnung

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