Führerschein: Wiedererteilung nach Entzug

Wenn der Führerschein durch ein Gerichtsurteil oder durch die Straßenverkehrsbehörde entzogen wurde, muss ein Antrag auf Wiedererteilung gestellt werden.

Beim zeitlich befristeten Fahrverbot wird der Führerschein dagegen automatisch zurückgegeben.

benötigte Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass
  • ein Passbild ( Biometrietauglich, nicht älter als ein Jahr )
  • Nachweis Sehvermögen
    für die Klassen A, A1, A2, AM, B, BE, L und T:
    Sehtestbescheinigung einer amtlich anerkannten Sehteststelle
    (Augenarzt, Augenoptiker, TÜV)
    2 Jahre gültig
    für die Klassen C, C1 (LKW):
    Bescheinigung über ärztliche Untersuchung des Sehvermögens oder das Zeugnis eines Augenarztes
    2 Jahre gültig
  • Nachweis über " Erste Hilfe "
  • ärztliche Eignungsbescheinigung
    nur erforderlich für die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis der Klassen C, C1, D und D1 (LKW über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht / Bus)
    Die Untersuchung kann von einem Betriebs- oder Arbeitsmediziner, einem Arzt einer Begutachtungsstelle für Fahreignung, einem Arzt des Gesundheitsamtes oder einem anderen Arzt der öffentlichen Verwaltung durchgeführt werden.
  • Leistungspsychologisches Gutachten
    nur erforderlich für die Wiedererteilung des Führerscheins der Klassen D und D1 (Bus)
    Die leistungspsychologische Untersuchung beinhaltet eine Überprüfung u.a. von Reaktionsfähigkeit und Orientierungsleistung.

Ein Passbildautomat ist im Untergeschoß der Gasstr. vorhanden.

Preis / Kosten

172,40 Euro

Fristen

Die Antragsbearbeitung dauert ca. 4 Wochen.

Hinweise

Eine persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Es erfolgt ein Bescheid über die Abholung

Abholung kann auch durch Bevollmächtigten mittels Vollmacht erfolgen.

Rechtliche Grundlagen

  • § 20 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

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