Zulassungsbehörde: Außerbetriebsetzung eines Kraftfahrzeuges

Sie möchten Ihr Fahrzeug außer Betrieb setzen (abmelden)


Bei einer Außerbetriebsetzung werden die amtlichen Kennzeichen entwertet und die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) wird mit einem Außerbetriebsetzungsvermerk versehen und wieder ausgehändigt.

Rückfahrten von der Zulassungsbehörde zum Abstellplatz des Fahrzeuges dürfen auch mit ungestempelten Kennzeichen durchgeführt werden, sofern die Fahrt von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst und abgedeckt ist.
Örtlich zuständig für die Abmeldung eines Fahrzeuges ist zwar immer die Zulassungsbehörde bei der das Fahrzeug registriert ist, sofern Sie jedoch alle Unterlagen komplett haben, können Sie die Abmeldung bei jeder deutschen Zulassungsbehörde vornehmen.

Besuchen Sie auch unseren Link "i-Kfz - internetbasierte Abmeldung".

benötigte Unterlagen

  • ZB I (Fahrzeugschein)
  • Amtliche Kennzeichen - die Kennzeichen sind erst hier in der Dienststelle nach Aufforderung zu entstempeln
  • Eine Vollmacht ist bei Erledigung durch Dritte nicht notwendig

    Hinweis: Diese Dienstleistung kann auch im BB Ohligs vorgenommen werden

Preis / Kosten

  • ab 7,40 EUR

je nach Sachverhalt kann sich die Gebühr erhöhen

Hinweise

Bisher war die vorübergehende Stilllegung oder die endgültige Stilllegung (z.B. bei Verschrottung oder Verwertung) eines Fahrzeuges mit unterschiedlichen Rechtsfolgen versehen. Diese beiden Verwaltungsvorgänge wurden durch die Außerbetriebsetzung abgelöst.

Dabei sind drei wesentliche Teile zu beachten:

  • Die Betriebserlaubnis erlischt nicht, wie bisher 18 Monate nach der Außerbetriebsetzung, sondern bleibt grundsätzlich bestehen
  • Die Freigabe des amtlichen Kennzeichens erfolgt unmittelbar nach Außerbetriebsetzung
  • Eine Reservierung des amtlichen Kennzeichens ist möglich

Rechtliche Grundlagen

FZV - Fahrzeug-Zulassungsverordnung
GebOSt - Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr

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