Ausländer: Familiennachzug

Ausländische Ehegatten und minderjährige Kinder, die im Familiennachzug zu hier lebenden Angehörigen in das Bundesgebiet einreisen wollen, müssen dazu vor der Einreise bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung (Botschaft oder Konsulat) im Heimatstaat ein Visum für diesen Zweck beantragen.

Der ausländische Ehegatte bzw. die minderjährigen Kinder müssen bei der deutschen Auslandsvertretung einen Antrag auf Familienzusammenführung stellen. Der Antrag wird von der Auslandsvertretung nach Deutschland gesandt.

Der hier lebende Familienangehörige wird, bei Vorliegen des Antrags, von der Ausländerbehörde zu einem Gespräch und zur Vorlage von evtl. fehlenden Unterlagen eingeladen.

Bitte beachten Sie beim Ehegattennachzug den erforderlichen Nachweis einfacher deutscher Sprachkenntnisse.

benötigte Unterlagen

vom Einzelfall abhängig

Fristen

Das Zustimmungsverfahren dauert in der Regel bis zu drei Monaten, gelegentlich auch länger, da auch die Ausländerbehörde oft noch weitere Behörden (z.B. die Bundesagentur für Arbeit) beteiligt. Die Auslandsvertretung darf das beantragte Visum erst dann erteilen, wenn die Zustimmung der Ausländerbehörde vorliegt.

Rechtliche Grundlagen

Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG)

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