Amerikanische Faulbrut

In Solingen-Dorperhof ist die Amerikanische Faulbrut bei Bienen festgestellt worden. Es wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Der Sperrbezirk betrifft in Solingen Dorperhof, Hästen, Pfaffenberg, Schaberg und Teile von Unterburg sowie in Remscheid Westhausen, Reinshagen, Güldenwerth und Teile von Vieringhausen. Der Sperrbezirk erstreckt sich östlich des Pfaffenberger Wegs, Glüder und des Balkhauser Wegs, nördlich der Wupper und der Eschbachstraße, westlich der Westhauser Straße, Reinshagener Straße, Güldenwerth, Vieringhausen sowie südlich der Solinger Straße, Remscheider Straße, Schützenstraße und Ritterstraße.

Alle Bienenvölker und Bienenbestände im Sperrbezirk sind unverzüglich amtlich untersuchen zu lassen. Bewegliche Bienenvölker dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden. Dies gilt auch für Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften. Ebenso dürfen keine Bienenvölker und Bienen in den Sperrbezirk verbracht werden.
Alle Imker, die ihre Bienen in diesem Gebiet stehen haben und ihre Bienenhaltung noch nicht beim BVLA gemeldet haben, müssen sich zeitnah mit Angabe ihrer Kontaktdaten, des genauen Standortes der Bienenhaltung und der Anzahl der gehaltenen Bienenvölker beim BVLA Solingen melden: unter Telefon 0212 290 2583 oder per Email veterinaeramt@solingen.de.
Das Anmeldeformular für die Anzeige einer Tierhaltung ist HIER zu finden.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Erkrankung des Bienenvolkes. Ihr Erreger ist das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae larvae und befällt ausschließlich die Bienenbrut. Die Bakterien vermehren sich in der Bienenlarve, töten diese dabei ab und gehen dann in die umweltbeständige Dauerform, die als Spore bezeichnet wird, über. Erwachsene Bienen können nicht an der Faulbrut erkranken, verbreiten aber die Sporen beispielsweise in ihrem Haarkleid oder als Ammenbienen über das Futter und führen so die Infektionskette fort.

Menschen sind durch die Faulbrut, auch durch den Genuss von Honig, nicht gefährdet.

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