Hilfe zum Lebensunterhalt

Die Hilfe zum Lebensunterhalt stellt den Lebensunterhalt für vorübergehend nicht erwerbfähige Menschen sicher.

Mögliche Leistungen

  • Regelsätze zur Deckung des laufenden Lebensunterhalts
  • die angemessenen tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung (siehe Download)
  • Mehrbedarfe (z.B. für kranke Menschen, die einer kostenaufwändigen Ernährung bedürfen,   Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen "G")
  • einmalige Bedarfe wie Erstausstattung für die Wohnung, Erstausstattung für Bekleidung einschließlich bei Schwangerschaft und Geburt sowie Klassenfahrten
  • Übernahme von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen
  • Gewährung von Darlehen

Wer ist leistungsberechtigt?

  • Menschen, die vorübergehend keine Leistungen nach dem Zweiten Buch des Sozialgesetzbuches durch das Zentrum für Arbeit erhalten, da sie für mindestens sechs Monate erwerbsunfähig sind und bei
  • denen andere vorrangige Leistungen - wie z.B. eine Erwerbsunfähigkeitsrente - ausgeschlossen sind
  • Heimbewohner, unter 65 Jahren, deren Einkommen und Vermögen nicht ausreicht

Die Sozialhilfe tritt ein, sobald dem Sozialhilfeträger bekannt wird, dass die Voraussetzungen für eine Leistungsgewährung vorliegen.

Über die Leistung kann grundsätzlich täglich neu entschieden werden - sie wird in der Regel monatlich gewährt.

benötigte Unterlagen

Die Leistungen der Sozialhilfe müssen schriftlich beantragt werden. Dazu bedarf es grundsätzlich einer persönlichen Vorsprache. In besonderen Fällen, in dem dies nicht möglich ist, erstatten wir auch gerne einen Hausbesuch ab. Vom Antragssteller / der Antragsstellerin müssen regelmäßig alle Unterlagen über Einkommen, Vermögen, Kosten der Unterkunft, Aufwendungen für Versicherungen, etc. vorgelegt werden.

Wir empfehlen eine erste telefonische Kontakt aufnahme und Terminvereinbarung.Für eine persönliche Vorsprache finden Sie uns im Rathaus Solingen, Rathhausplatz 1, 1. Etage.

 

Hinweise

Sozialhilfe ist eine nachrangige Hilfe, d.h., dass zunächst alle anderen Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft sein müssen, bevor Sozialhilfe gezahlt werden kann. Zu den vorrangigen Hilfsmöglichkeiten zählen der Einsatz von Einkommen und Vermögen sowie die Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Dritten.

Rechtliche Grundlagen

Die Hilfe zum Lebensunterhalt ist eine Teilleistung der Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches.

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