Hilfe zur Pflege stationär

Wenn die Leistungen der Pflegekasse, das Pflegewohngeld und das Einkommen und Vermögen nicht ausreichen um den Heimplatz voll zu bezahlen, kann ergänzende Sozialhilfe beantragt werden.

Hilfe zur Pflege im Heim wird gewährt, soweit dem Heimbewohner und gegebenenfalls seinem Ehegatten die Aufbringung der Mittel aus dem Einkommen und Vermögen nicht zuzumuten ist.

Jeder Pflegebedürftige, der nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu helfen und auch von Angehörigen nicht mehr zu Hause gepflegt werden kann, hat die Möglichkeit, die notwendige Pflege, Versorgung und Betreuung in einem Alten- und Pflegeheim zu erhalten.

benötigte Unterlagen

Die Leistungen der Sozialhilfe müssen schriftlich beantragt werden. Dazu bedarf es grundsätzlich einer persönlichen Vorsprache. In besonderen Fällen, in denen dies nicht möglich ist, statten wir auch gerne einen Hausbesuch ab. Vom Antragssteller / der Antragsstellerin müssen regelmäßig alle Unterlagen über Einkommen, Vermögen, Kosten der Unterkunft, Aufwendungen für Versicherungen, etc. vorgelegt werden.

Wir empfehlen eine erste telefonische Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung.

Hinweise

Sozialhilfe ist eine nachrangige Hilfe, das heißt, dass zunächst alle anderen Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft sein müssen, bevor man Sozialhilfe benatragen kann. Zu den vorrangigen Hilfsmöglichkeiten zählen der Einsatz von Einkommen und Vermögen sowie die Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Dritten.

Rechtliche Grundlagen

Die Hilfe zur stationären Pflege ist eine Teilleistung der Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches.

Erfahren Sie mehr...

Kontakt