Sozialbestattungen

Wenn ihnen nicht klar ist wie sie ihren verstorbenen Angehörigen bestatten lassen sollen, da sie zur Zeit nur ein geringes monatliches Einkommen haben, können Sie beim Stadtdienst Soziales einen Antrag auf Übernahme der Kosten für eine Sozialbestattung stellen.

Leistungsberechtigt sind Personen, die entweder Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) bzw. Sozialhilfe (SGB XII) beziehen, ein geringes monatliches Einkommen oder außergewöhnlich hohe monatliche Belastungen haben und sich dadurch das Einkommen minimiert:

Nur volljährige Personen sind zur Antragstellung berechtigt und zwar in folgender Rangfolge:

  1. Ehegatte
  2. Kinder
  3. Eltern
  4. Geschwister
  5. Großeltern
  6. Enkel

Ob und in welcher Höhe ein Leistungsanspruch besteht, hängt ab von

  • Ihrem aktuellem Einkommen
  • von vorhandenem Vermögen des Verstorbenen und den Hinterbliebenen bzw. Versicherungen des Verstorbenen

Sie können uns entweder persönlich besuchen oder in speziellen Fällen eine andere Person bevollmächtigen. In diesem Fall benötigen wir eine schriftliche Vollmacht. Außerdem können Sie Anträge per Post stellen.

benötigte Unterlagen

Bei der Antragstellung sind mitzubringen:

  • Personalausweis
  • aktuelle Einkommensnachweise
  • die kompletten Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Mietvertrag
  • Belege über Kredite, Versicherungen

Fristen

Der Bearbeitungszeitraum hängt von der Rechnungszusendung des beauftragten Bestatters ab.

Rechtliche Grundlagen

Die Übernahme von Bestattungskosten ist eine Leistung nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches.

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