Unterhaltssicherung für Wehrpflichtige und Zivildienstleistende

Die Unterhaltssicherungsbehörde gewährt auf Antrag Leistungen für Grundwehrdienstleistende, Zivildienstleistende und deren Angehörige sowie für Wehrübende.

Folgende Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz kommen bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen in Betracht:

  • für Familienangehörige (zum Beispiel Ehefrau, Kinder, Eltern)
  • Miete für die eigene Wohnung
  • Zins- und Tilgungsleistungen für selbst genutzte Eigenheim/Eigentumswohnung
  • Ruhensbeiträge für eine private Krankenversicherung
  • Beiträge für Schadensversicherungen (zum Beispiel Unfall-, Privathaftpflicht-, Hausratversicherung)
  • Stundungskosten für Darlehensverbindlichkeiten
  • Leistungen für Selbstständige
  • Leistungen für Wehrübende

Das Antragsrecht erlischt drei Monate nach Beendigung des Wehr-/ Zivildienstes oder der Wehrübung.

Zu Fragen rund um die möglichen Bedarfslagen wird auch im Vorfeld entsprechende Beratung angeboten.

Rechtliche Grundlagen

Unterhaltssicherungsgesetz (USG)

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