Extremismusprävention und Demokratieerziehung

Die Landesstelle der Systemberatung Extremismusprävention ist im Rahmen des Aktionsplans Gewaltprävention (2019-2022) des Schulministeriums NRW entstanden und will für Schulen bzw. für die Lehr-und Fachkräfte, aber auch für die Schüler- und Elternschaft Unterstützung und Hilfen bei Gewalt (rechts, links, islamistisch, salafistisch, rassistisch oder sexistisch motiviert) anbieten.

Ziel des Aktionsplans ist es Schulen zu ermutigen, sich systematisch für Demokratie und Respekt zu engagieren.

Demokratieerziehung ist als Primärprävention zu verstehen.

Die schulpsychologischen Dienste, in Solingen angesiedelt in der Beratungsstelle „Das Coppelstift“, haben hierbei einen zentralen Stellenwert: Die Gewaltpräventions- und Interventionsarbeit in Schulen wird durch die Empfehlung des Schulministeriums zur Installierung von schulischen Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention und deren Qualifizierung durch die Schulpsychologie gestärkt. Die Schulpsychologie soll als zentraler Ansprechpartner der schulischen sowie außerschulischen Akteure dienen.

Die im Jahr 2020 geschaffene Landesstelle der Systemberatung im schulpsychologischen Dienst fungiert als erste Anlaufstelle für alle Lehr- und Fachkräfte in Schulen und unterstützt mit ihrer Arbeit das multiprofessionelle Team aus Schulpsychologen und Beratern. Sie bietet Unterstützung, Hilfestellung und Beratung im Handlungsfeld Schule an.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Stelle ist die Koordination der bereits bestehenden Angebote in und um Schulen sowie einer Vernetzung der verschiedenen Programme und Akteure zu dieser Thematik.

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