FSME-Risikogebiet

Informationen zur Einstufung der Stadt Solingen als FSME-Risikogebiet

Das Robert-Koch-Institut erklärt Solingen erstmals zum FSME-Risikogebiet. Dabei handelt es sich um die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Dem Gesundheitsamt wurden 2021 vier FSME-Fälle gemeldet, wodurch die Indzidenz - eine Erkrankung auf 100 000 Einwohner - deutlich überschritten wurde. Gemeldet wird der Erregernachweis durch die Labore.
Die Mehrzahl der FSME-Erkrankungen findet in den Monaten Mai bis Oktober statt.

FSME wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Die FSME und verwandte Virusenzephalitiden werden durch das Tick-Borne-Encephalitis-Virus (TBE-Virus) verursacht und meist durch Zeckenbisse auf den Menschen übertragen. In seltenen Fällen ist die Aufnahme über Rohmilch von Ziegen, Schafen und Kühen möglich. FSME wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Schutz vor FSME

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die sich in Risikogebieten häufig in der freien Natur, beispielsweise im Gras oder bei niedrigen Büschen, bewegen oder engen Kontakt mit Tieren haben, die sich im Freien aufhalten.
Mit zunehmendem Alter verläuft die Krankheit schwerer. Vor allem Senioren sind anfälliger für Komplikationen.

Empfohlen wird bei einem Aufenthalt im Grünen auch das Tragen von geschlossenen Schuhen, langärmligen Oberteilen und langen Hosen. Dabei die Strümpfe über die Hosenbeine ziehen. Auf heller Kleidung sind die winzigen Zecken leichter zu erkennen und können so schneller entfernt werden. Auch das Auftragen von Zecken abweisenden Mitteln auf die Haut bietet (zeitlich begrenzten) Schutz.

Ausführliche Informationen finden Sie in den zum Download bereit stehenden Informationsblättern, auch in englischer, arabischer, rumänischer, türkischer und französischer Sprache.

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