Bildung und Teilhabe: außerschulische Lernförderung

Ihr Kind besucht die Schule und benötigt in einem oder mehreren Fächern Nachhilfe? Dafür gibt es Extra-Geld!

Was regelt das Gesetz?

Ihr Kind hat in einem oder mehreren Fächern Schwierigkeiten und die Hilfe der Schule reicht nicht aus. Hier ist es wichtig, dass die Schule ausdrücklich ergänzende Nachhilfe bei einem privaten Nachhilfelehrer oder bei einem Nachhilfeinstitut empfiehlt. Auf eine Versetzungsgefährdung kommt es nicht an. Sie können sich aber diese Nachhilfe, die das Gesetz außerschulische Lernförderung nennt, nicht leisten.

Beziehen Sie mit Ihrem Kind zusammen oder Ihr Kind alleine Leistungen vom Jobcenter oder Sozialamt, können Sie die Übernahme dieser zusätzlichen Kosten beantragen. Das ist auch beim Bezug von Wohngeld oder Kinderzuschlag möglich.

Was müssen Sie tun?

Die Schulen haben in der Regel das dreiteilige Antragsformular vorliegen. Sie füllen bitte den ersten Teil aus. Den zweiten füllt die Schule und den dritten Teil füllt die von Ihnen ausgesuchte private Nachhilfeperson oder die Nachhilfeeinrichtung aus. Wir halten das Formular auch als Download zum Ausdrucken bereit. Bitte vergessen Sie nicht Ihre Unterschrift! Entweder Sie oder die Schule leiten den Antrag dann an das Jobcenter weiter.

Was passiert bei der Behörde?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen den Antrag auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit. Es wird auch geprüft, ob in den Monaten, in denen Ihr Kind Nachhilfe erhalten soll, Leistungen vom Jobcenter oder einer anderen Behörde (Sozialamt, Wohngeldstelle oder Familienkasse) bezogen werden. Es gilt auch herauszufinden, ob die Nachhilfeperson oder die Nachhilfeeinrichtung bereits anerkannt ist. Falls nicht, muss noch ein Anerkennungsverfahren durchgeführt werden. Ist dies alles unproblematisch, erfolgt eine Bewilligung. Ihr Kind nimmt dann an der außerschulischen Lernförderung tatsächlich teil. Die Nachhilfe-Stunden rechnet der Anbieter später mit dem Jobcenter oder Sozialamt ab. Von dort bekommt er das Geld per Banküberweisung.

Werden alle Kosten übernommen oder gibt es eine Begrenzung?

Im gesamten Schuljahr sollen pro Schulfach höchstens 35 Zeitstunden als Nachhilfe beansprucht werden. Ausnahmen sind unter bestimmten Bedingungen möglich. Für eine Zeitstunde Einzelunterricht werden 25,00 Euro gewährt; für eine Zeitstunde Gruppenunterricht 15,00 Euro.

 

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