Fliegende Bauten

Fliegende Bauten sind zerlegbare bauliche Anlagen, die an verschiedenen Orten aufgestellt werden können. Dazu zählen beispielsweise Tribünen, größere Fahrgeschäfte, Zelte oder Bühnen.

Fliegende Bauten haben - mit Ausnahme kleinerer Anlagen - eine Ausführungsgenehmigung, die in einem Prüfbuch festgehalten ist.

Die Aufstellung des Fliegenden Baus ist dem Stadtdienst Bauaufsicht unter Vorlage des Prüfbuchs anzuzeigen. Die Anzeige der Aufstellung sollte spätestens eine Woche vor der beabsichtigten Inbetriebnahme erfolgen.

Der Stadtdienst Bauaufsicht kann die Inbetriebnahme des Fliegenden Baus von der vorherigen Durchführung einer Gebrauchsabnahme, die am Aufstellungsstandort stattfindet, abhängig machen. Bei technisch schwierigen Fliegenden Bauten (zum Beispiel schnell laufende Karusselle oder Überschlagsschaukeln), Zelten mit über 75 Grundfläche sowie Tribünen wird immer vor Inbetriebnahme eine Gebrauchsabnahme durchgeführt.

benötigte Unterlagen

Die Anzeige erfolgt formlos unter Vorlage des Prüfbuchs.

Preis / Kosten

Die Gebühren werden durch den Gebührenbescheid festgesetzt. Sie richten sich nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGO NRW) in Verbindung mit der Dienstanweisung der Stadt Solingen.

Fristen

Mitteilung an die Bauaufsicht der Stadt Solingen eine Woche vor Aufstellung

Rechtliche Grundlagen

  • Landesbauordnung (BauO NRW)
  • Bauprüfverordnung (BauPrüfVO)

und eine Vielzahl anderer öffentlich-rechtlicher Vorschriften.

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