Abfallnachweisverfahren gewerblich

Zur Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist es gesetzlich vorgeschrieben, einen elektronischen Nachweise zu führen.

Gewerbliche Abfallerzeuger, -beförderer, -entsorger haben die Nachweise (Entsorgungsnachweise, Sammelnachweise) über die beabsichtigte  und durchgeführte Entsorgung (Begleitscheine, Übernahmescheine) zu führen. Dies gilt für gefährliche Abfälle im Sinne des § 50 Kreislaufwirtschaftsgesetzes in Verbindung mit der Abfallverzeichnisverordnung.

Sofern pro Abfallart und Jahr mehr als 20 Tonnen gefährlicher Abfall anfallen, ist ein Entsorgungsnachweis nach Vorgaben der Nachweisverordnung (Erklärung des Erzeugers, Annahmeerklärung des Entsorgers, Bestätigung der Behörde) zu erstellen und jeder Entsorgungsvorgang mittels Begleitschein zu belegen. Sonst genügt der Sammelnachweis des Einsammlers und ein Übernahmeschein als Einzelbeleg.

Seit April 2010 sind Nachweise vom Abfallentsorger und seit April 2011 von allen Beteiligten ausschließlich (außer Übernahmescheine) elektronisch zu führen. Alle Beteiligten müssen sich über die Zentrale Koordinierungsstelle der Länder (ZKS-Abfall) registrieren lassen.

Preis / Kosten

Erteilen einer Betriebsnummer 50 Euro

Rechtliche Grundlagen

Verordnung über die Nachweisführung von Abfällen (Nachweisverordnung vom 20.10.2006)

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