Abfälle: Einbau von Abfällen oder Recyclingmaterialien in den Boden

Der Einbau von Abfällen oder Recyclingbaustoffen in und auf den Boden ist erlaubnispflichtig.

Beim Einbau von Abfällen (Bodenaushub, Bauschutt, Straßenaufbruch) oder Recyclingbaustoffen in oder auf den Boden können Schadstoffe in das Grundwasser gelangen.

Eine wasserrechtliche Erlaubnis ist erforderlich. Die Verwendung muss daher grundsätzlich bei der Unteren Wasserbehörde beantragt werden.

Die Erlaubnis kann verweigert werden bei

  • stark belasteten Materialien
  • ungeeigneten Einbauorten und
  • unzureichenden Sicherungsmaßnahmen.

benötigte Unterlagen

  • formloser Antrag
  • Schadstoffanalytik
  • Lageplan (Einbaugebiet)
  • Maßnahmenbeschreibung

Preis / Kosten

Je nach Abfallmenge 0,1 % des Wertes der Benutzung (= 10 Euro bis 80 Euro/qm angeschüttete Fläche) gemäß Tarifstelle 1.7.6 Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung NRW (AVerwGebO NRW)

Zahlungsart: Gebührenbescheid, zahlbar per Überweisung oder Bareinzahlung bei der Stadtkasse unter Angabe des Kassenzeichens

Rechtliche Grundlagen

§§ 2, 3, 8 Wasserhaushaltsgesetz

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