Amalgamabscheider

Abwasser, dass in Zahnarztpraxen anfällt und Amalgam enthält, darf nicht unbehandelt in die Kanalisation geleitet werden.

Das Amalgam muss vorher in einer Abwasserbehandlungsanlage aus dem Wasser entfernt werden.

Die Amalgamfracht des Rohabwassers aus den Behandlungsplätzen ist vor Einleitung in den Kanal um 95 % zu verringern.

Dies wird mit dem Einbau eines Amalgamabscheiders erreicht.

Diese Abscheider sind vor Inbetriebnahme und in Abständen von nicht mehr als 5 Jahren auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen.

Die Einleitung der Abwässer aus einem Amalgamabscheider bedarf einer Genehmigung.

Die in einem geeignetem Gefäß zu sammelnden Amalgamabfälle sind entsprechend den abfallrechtlichen Bestimmungen einer Verwertung zuzuführen.

Preis / Kosten

Mindestgebühr 100 Euro, Tarifstelle 28.1.2 Allg. Verwaltungsgebührenordnung NRW (AVwGebO NRW)

Rechtliche Grundlagen

§ 58 Wasserhaushaltsgesetz

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