Gerüche

Durch die hohe Besiedlungsdichte in den Ballungsgebieten sowie das Hineinwachsen der Städte in ländliche Gebiete spielen Gerüche im Rahmen der Luftreinhaltung eine zunehmende Rolle.

Sie treten unter anderem im Umfeld von chemischen Anlagen, Deponien, Kompost- und Kläranlagen sowie bei landwirtschaftlichen Betrieben und Massentierhaltungen auf. Die Bewertung von Immissionen, die über die Sinnesorgane auf die Menschen einwirken, bereitet naturgemäß Schwierigkeiten.

Von Bedeutung sind unter anderem die Intensität, die Lästigkeit, aber auch die Ortsüblichkeit, die Zeit, die Häufigkeit des Auftretens sowie außerdem die Akzeptanz durch die Betroffenen. Zu den negativen Auswirkungen von Geruchsímmissionen zählen Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, aber in der Regel keine Beeinträchtigung der Gesundheit.

Die Frage, wann eine Geruchsbelästigung eine schädliche Umwelteinwirkung darstellt, lässt das Bundes-Immissionsschutzgesetz offen.

Konkretisierungen lassen sich der Technischen Anleitung Luft (TA Luft), verschiedenen VDI-Richtlinien (Verein Deutscher Ingenieure) sowie insbesondere der Geruchsimmissions-Richtlinie (GIRL) entnehmen.

Rechtliche Grundlagen

Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)

Technische Anleitung Luft (TA Luft)

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