Indirekteinleiter

Abwasser aus Industrie und Gewerbe kann aufgrund der Menge und der im Abwasser enthaltenen Stoffe nicht ohne weiteres in die Kanalisation oder direkt in ein Gewässer eingeleitet werden.

Bereits unmittelbar an der Anfallstelle sind diese Stoffe durch eine Abwasserbehandlungsanlage zurück zu halten, um eine Gefährdung der Umwelt zu vermeiden. Als Indirekteinleitungen bezeichnet man somit die Einleitungen von ungereinigtem oder vorgereinigtem Abwasser in das kommunale Kanalnetz. Dieses Abwasser wird in der Kläranlage behandelt und danach "indirekt" in die Gewässer eingeleitet. Hierfür benötigen Betriebe in der Regel eine Genehmigung.

Der Bau und Betrieb von Abwasserbehandlungsanlagen zur Reinigung der oben genannten Abwässer ist in der Regel genehmigungspflichtig.

benötigte Unterlagen

Formloser Antrag gemäß § 58 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) mit Namen des Antragstellers, Ansprechpartner, Anschrift und Telefonnummer sowie mit folgenden Angaben:

  • Bezeichnung und Anschrift des Betriebes, von dem aus eingeleitet wird
  • Angaben zu Abwasseranfall und -führung

Preis / Kosten

Mindestgebühr 250 Euro gemäß Tarifstelle 28.1.1.12 der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW (AVerwGebO NRW)

Rechtliche Grundlagen

§ 58 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

Verordnung über Anforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer (Abwasserverordnung - AbwV)

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