Lärmaktionsplan

Die Belastung durch Lärm stellt eines der größten Umweltprobleme dar. Zum Schutz der Menschen in unserer Stadt führt die Stadt Solingen alle fünf Jahre eine Lärmkartierung durch und entwickelt darauf aufbauend einen Lärmaktionsplan.

Lärmkartierung

Für die sogenannte Lärmkartierung werden die Solinger Hauptverkehrsstraßen erfasst, auf denen jeweils mehr als 3 Millionen Fahrzeugen im Jahr unterwegs sind. In der Karte ist durch farbige Bänder die Lärmbelastung an diesen Straßen dargestellt.

Lärmaktionsplan

Aus der Lärmkarte entsteht unter Mitarbeit eines spezialisierten Lärmgutachters der Entwurf des Lärmaktionsplans. Darin werden Lärmprobleme und -auswirkungen dargestellt und Möglichkeiten der Lärmminderung aufgezeigt. Vor allem soll der Lärmaktionsplan helfen, Umgebungslärm um Hauptlärmquellen zu bekämpfen.

Beschrieben werden unter anderem Maßnahmen Für Bereiche, in denen der 24-Stunden-Lärmpegel 70 Dezibel oder der Nacht-Lärmpegel 60 Dezibel überschreitet und gleichzeitig viele Anwohnerinnen und Anwohner betroffen sind, werden im Lärmaktionsplan besondere Maßnahmen zur Lärmreduzierung beschrieben und vorgeschlagen.

Ein gesetzlicher Anspruch der Betroffenen auf die Durchführung konkreter Maßnahmen entsteht durch den Aktionsplan allerdings nicht.

Auch liegen nicht alle Maßnahmen in der Verantwortung der Stadt Solingen. So ist zum Beispiel an Autobahnen der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig, an Schienenstrecken das Eisenbahnbundesamt bzw. die Deutsche Bahn-AG.

Maßnahmenvorschläge

Im Lärmaktionsplan wurden für die Belastungsschwerpunkte vom Gutachter Maßnahmenvorschläge zur Minderung von Lärm erarbeitet. Diese wurden dann innerhalb der Verwaltung mit den betroffenen Stellen (Verkehrsplanung, Straßenbau, Ordnungsamt, Polizei) abgestimmt. Der zuständige Ratsausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität (ASUKM) hat den jetzt vorliegenden Entwurf des Lärmaktionsplans für die gesetzlich geforderte Bürgerbeteiligung freigegeben.

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