Eichenprozessionsspinner

Vorsicht! Berührung mit den Haaren der Raupe führt zu Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter. Er liebt die Wärme und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Eichen. Im Mai schlüpfen die Raupen, die sich tagsüber in den Nestern verstecken und abends in einer Prozession vom Nest in die Baumkrone wandern. Dort fressen sie die Blätter.

Berührt man die Gifthaare, können unangenehme Reaktionen wie Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen die Folge sein. Und selbst dann, wenn die Nester entfernt sind, ist die Gefahr nicht ganz gebannt: Die feinen Haare können weit fliegen, sich festsetzen und nach längerer Zeit noch Beschwerden auslösen. Auch Haustiere können empfindlich auf die Raupenhaare reagieren.

Zum Schutz vor unangenehmen Folgen sollte man Raupen und Nester niemals berühren und in befallenem Areal Nacken, Hals, Arme und Beine bedecken. Zudem sollte man sich unterhalb befallener Bäume nicht ins Gras oder auf den Boden setzen. Wer mit den Härchen in Kontakt gekommen ist, sollte die betroffenen Körperstellen gründlich abspülen und zum Arzt gehen, falls Beschwerden auftreten. Bei schweren allergischen Reaktionen mit Asthma und Atemnot sollte der Rettungsdienst gerufen werden. Wichtig ist es darauf zu achten, kontaminierte Kleidung schnell zu wechseln und bei mindestens 60 Grad zu waschen.

Nähern Sie sich einem Nest des Eichenprozessionsspinners nicht und  Auch wenn das Nest aus dem/den Vorjahr(en) sein sollte, können die verbliebenen Haare noch Allergien auslösen.

Wenn sich eine befallene Eiche auf Ihrem Grundstück befindet, lassen Sie die Nester von Fachfirmen entsorgen. Baumpfleger und Schädlingsbekämpfer sind in der Lage, die Arbeiten sachgerecht durchzuführen. Adressen finden Sie im Internet oder im Branchenbuch. Versuchen Sie auf keinen Fall, die Nester selbst zu entfernen!

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