Die Ortsdurchfahrt wird umgestaltet

Umgesetzt wird dabei die Ausbauvariante 2, für die sich der Planungsausschuss 2018 entschieden hatte. Vorausgegangen war eine umfangreiche Bürgerbeiteiligung, bei der sich die Mehreit zuletzt für diese Variante ausgesprochen hatte.

Details der Planung

Wichtige Details der Planung zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt: Fußgänger erhalten mehr Raum, die Fahrbahn wird so schmal wie möglich angelegt, der Straßenraum weitgehend barrierefrei gestaltet. Autos sollen die Ortsdurchfahrt langsam passieren.

Der Bauablauf

Der Umbau startet voraussichtlich im August 2019 und dauert etwa neun Monate. Die Arbeiten beginnen in Höhe der Brücke Mühlendamm und setzen sich in insgesamt fünf Bauabschnitten fort. Zuletzt wird im Anschluss zur Solinger Straße gebaut. Am Anfang steht eine Vollsperrung von etwa fünf Monaten, anschließend ist die Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt und der Verkehr kann wieder fließen.

Während der gesamten Bauzeit wird eine großräumige Umleitung eingerichtet. Sie führt von Solingen-Krahenhöhe über die B229 (Remscheider Straße) über Remscheid-Vieringhausen Richtung Autobahn oder über Güldenwerth, Reinshagener und Westhauser Straße nach Oberburg.

Enge Verzahnung von verschiedenen Bauarbeiten

Sanierung der Burger Landstraße

Zeitgleich mit den Bauarbeiten im Ortskern von Unterburg wird auch die Burger Landstraße im Abschnitt zwischen Birken und Stadtwald saniert. Bushaltestellen, die an der Strecke liegen, werden dabei barrierefrei ausgebaut.  Im Auftrag von Straßen NRW planen und koordinieren die Technischen Betrieben Solingen diese Arbeiten. Eng verzahnt werden sie mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt. Ziel ist es, die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Gearbeitet wird auch auf der Burger Landstraße in mehreren Bauabschnitten. Vorarbeiten starten Mitte Juni, anschließend werden Teilflächen im Vollausbau saniert, während bei anderen nur die Decke erneuert wird. Vollsperrungen gibt es nicht, aber bis zum Frühjahr 2020 ist damit zu rechnen, dass die Fahrbahn abschnittsweise halbseitig gesperrt ist und der Verkehr mit einer Ampel geregelt wird. Restliche Arbeiten, bei denen der Verkehr fließen kann, werden voraussichtlich bis Juli 2020 dauern.

Arbeiten zum Hochwasserschutz

Zeitgleich setzt auch der Wupperverband seine Arbeiten in Unterburg fort. Ziel ist es, den Ortsteil zukünftig vor Hochwasser zu schützen.

 

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