Coronavirus

Stand 01.10.2021

Aktuelle Corona-Regeln

Maskenpflicht

Mindestens eine medizinische Maske, die sogenannte OP-Maske, ist zu tragen  

  • in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammen treffen und die Kund:innen oder Besucher:innen zugänglich sind
  • bei Fahrten mit Bussen und Bahnen im Nahverkehr und im Fernverkehr, mit Taxen und bei der Schülerbeförderung 

Auch im Freien wird das Tragen einer Maske empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern

Ausnahmsweise kann auf eine Maske verzichtet werden
  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen
  • bei der Arbeit, wenn
    • ein Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird oder
    • ausschließlich immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder
    • in festen Teams oder an festen Arbeitsplätzen ausschließlich immunisierte oder getestete Beschäftigte zusammentreffen
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen
  • zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken oder in sonstigen Fällen, wenn das Ablegen der Maske nur wenige Sekunden dauert
  • wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist
  • in gastronomischen Betrieben an festen Sitz- oder Stehplätzen
  • In Clubs und Diskotheken oder bei Tanzveranstaltungen (auch private Feiern mit Tanz), wenn der Zutritt nur immunisierten oder getesteten Personen erlaubt ist.
    Hier ist ein PCR-Test oder ein oder ein höchstens sechs Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest erforderlich.
  • in Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen, Tagungen, Messen und Kongressen an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn die Plätze einen MIndestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind
  • beim Tanzen, während der Sportausübung, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist, sowie bei anderen Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (beispielsweise Spielen von Blasinstrumenten)
  • beim gemeinsamen Singen für immunisierte oder getestete Personen.
    Hier ist ein PCR-Test oder ein oder ein höchstens sechs Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest erforderlich.
  • von Inhaber:innen und Beschäftigten in Geschäften und Einrichtungen, die für Kunden- oder Besucherverkehr geöffnet sind
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastro-phenschutz sowie des Abschiebungshaft-, Maßregel- und Justizvollzugs

Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Zugangsbeschränkungen und Testpflicht

Der Zugang zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen ist nur immunisierten oder getesteten Personen gestattet.

Folgende Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten dürfen in Abhängigkeit von den drei Leitindikatoren nur von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen, besucht oder ausgeübt werden

  • Veranstaltungen, Messe und Kongresse in Innenräumen
  • Sport- uns Wellnessangebote in Innenräumen
  • Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Personen
  • körpernahe Dienstleistungen (beispielsweise Friseur, Kosmetik, Körperpflege) mit Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen
  • gastronomische Angebote in Innenräumen
    (ausgenommen bloßes Abholen von Speisen und Getränken)
  • Hotels und Beherbergungsbetriebe sowie touristische Busreisen
    (nicht immunisierte müssen bei der Anreise und danach erneut nach jeweils vier Tagen ein negatives Testergebnis vorlegen)
  • Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen einschließlich private Feiern mit Tanz
    (nicht immunisierte nur mit PCR-Test oder höchstens sechs Stunden zurückliegendem Antigen-Schnelltest)
  • Bordelle, Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen
    (nicht immunisierte nur mit PCR-Test oder höchstens sechs Stunden zurückliegendem Antigen-Schnelltest)
Großveranstaltungen mit Zuschauern

(Sportveranstaltungen, Musikfestivals, Konzerte ... )

Bei mehr als 5.000 Zuschauenden darf höchstens 50% der über 5.000 Personen hinausgehenden regulären Kapazität genutzt werden.

Bei Großveranstaltungen im Freien darf die volle Kapazität genutzt werden, wenn außerhalb der Sitz- und Stehplätze die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske besteht.

Test nach Rückkehr aus dem Urlaub

NIcht immunisierte Personen, die mindestens fünf Werktage wegen Urlaub oder einer vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiung nicht gearbeitet haben, müssen bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz im Verlauf des ersten Arbeitstages an einem bestätigten Selbst- oder Schnelltest unter Aufsicht teilnehmen oder ein negatives Testergebnis vorlegen.

 

Immunisierte und getestete Personen

Immunisierte Personen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Die vollständige Impfung wird durch den Impfausweis nachgewiesen, die Genesung durch ein Schreiben vom Gesundheitsamt mit PCR-Befund, der nicht länger als ein halbes Jahr zurückliegen darf.

Getestete Personen sind personen, die über ein bescheinigtes negatives Ergebnis eines Corona-Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests verfügen. Ein negatives Testergebnis bleibt 48 Stunden gültig.

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit Schülerausweis gelten außerhalb der Ferienzeiten (11. bis 24. Oktober 2021) aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Hygienekonzept für Veranstaltungsorte

Für Einrichtungen, in denen in Innenräumen Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ohne feste Sitzplätze durchgeführt werden sollen, sowie für Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen muss dem Gesundheitsamt vor der erstmaligen Öffnung ein Hygienekonzept vorgelegt werden.

Drei Leitindikatoren

7-Tage-Hospitalisierung

Die Zahl misst, wie viele infizierte Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Sie ist damit ein Indikator für die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und kann einen frühen Hinweis auf eine drohende Überlastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems geben.

COVID-Anteil an der Intensivkapazität

Dieser Indikator bildet die Belastung der Intensivstationen ab und steht damit unmittelbar für das Risiko einer Überlastung dieser medizinischen Versorgungsstrukturen. Der Anteil, mit dem Covid-19-Patientinnen und -Patienten die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten auslasten, wird durch die Zahl der neu aufgenommenen Patienten bestimmt, sie ist aber auch abhängig von der Dauer der notwendigen Hospitalisierung (Liegezeit) und der (personellen) Aufwände bei der Behandlung.  

7-Tage-Inzidenz

Auch die bereits bekannte 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen bleibt ein wichtiger Indikator. Steigt dieser Wert, bedeutet das, dass sich die Infektion schneller und breiter in der Bevölkerung ausbreitet. Anhand der Inzidenz kann die Wirksamkeit von Corona-Schutzmaßnahmen relativ zeitnah abgelesen werden. Zudem bleibt die 7-Tage-Inzidenz ein guter Indikator dafür, in welchem Maß eine Kontaktpersonennachverfolgung noch möglich ist. Die 7-Tage-Inzidenz ist darüber hinaus ein wichtiger Frühindikator für das Geschehen in den Krankenhäusern.