Coronavirus

Stand 30.10.2020 - 09:22

Jeder trägt Verantwortung!

Jede und jeder Einzelne muss dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Nur so können wir unsere Mitmenschen und vor allem die älteren und kranken Menschen schützen. Für sie ist das Virus besonders gefährlich, es kann sogar tödlich sein.

Verschärfte Corona-Regeln

Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW sieht ab 17. Oktober verstärkte Schutzmaßnahmen vor, wenn die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner den Wert von 35 übersteigt. Sofern das Infektionsgeschehen nicht auf bestimmte Einrichtungen einzugrenzen ist, gilt dann die neue „Gefährdungsstufe 1". Wenn die 7-Tages-Inzidenz den Schwellenwert von 50 überschreitet, gilt vor Ort die „Gefährdungsstufe 2". Die Gefährdungsstufen können erst aufgehoben werden, nachdem die jeweiligen Grenzwerte der 7-Tages-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden.

In Solingen liegt der Inzidenz-Wert seit mehreren Tagen erheblich jenseits der 50. Für das gesamte Gebiet der Stadt Solingen gelten deshalb seit dem 17. Oktober und zunächst bis zum  31. Oktober die angepassten Regelungen der Coronaschutzverordnung (Ordnungsbehördliche Allgemeinverfügung der Stadt Solingen vom 17. Oktober 2020 und 20.10.2020)

Das bedeutet konkret:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie den ausgewiesen Solinger Fußgängerzonen und folgenden öffentlichen Plätzen und Straßen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist.
    Die dazugehörigen Pläne werden schnellstmöglich veröffentlicht (voraussichtlich Mittwoch, 21.10.20)
    • Friedrich-Ebert-Straße 71/74 (Einmündung Stübbener Straße) bis Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Schwindstraße/Wiedenhofer Straße
    • Graf-Wilhelm-Platz (gelegen zwischen Bergstraße, Am Neumarkt, Kölner Straße) einschließlich vorliegendem Busbahnhof
    • Kölner Straße 80 (Einmündung Kirchstraße) Richtung Mummstraße bis Ende (Mühlenplatz)
    • Mummstraße
    • Kieler Straße im Bereich des Bremsheyplatzes (Beginn und Ende Keldersstraße) einschließlich Busbahnhof
    • Ohligser Markt
  • Es gilt eine Sperrstunde: Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.

Bei allen Regelungen der Coronaschutzverordnung gilt für den privaten Raum - also das eigene Haus samt Garten oder die eigene Wohnung - weiterhin der hohe Grundrechtsschutz der Privatsphäre. Es wird jedoch dringen empfohlen, die Regelungen auch im privaten Raum zu beachten. Das schließt ausdrücke die Empfehlung ein, Kontakte und private Feiern zu reduzieren und möglichst infektionssicher zu gestalten.

Die übrigen bisherigen Beschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen gelten natürlich weiterhin.

Vorsichtsmaßnahmen

Diese einfachen individuellen Vorsichtsmaßregeln sollten alle Menschen beachten.

  • Am wichtigsten: häufiges Händewaschen mit Seife. Dabei Fingerzwischenräume, Daumen und Fingerspitzen berücksichtigen.
  • Auf Händeschütteln verzichten.
  • Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten,
  • Mund und Nase bedecken
    • In Geschäften, Verkaufsstellen und auf Wochenmärkten, auch auf Allgemeinflächen von Einkaufszentren oder beim Abholen von Speisen und Getränken in Gastronomiebetrieben.
    • In Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, auch dort, wo Dienstleistungen ohne Einhaltung des Sicherheitsabstands erbracht werden, in Arztpraxen oder ähnliche Einrichtungen des Gesundheitswesens.
    • In Bussen und Bahnen, an Haltestellen und in Bahnhöfen.

Öffentliches Leben

Gastronomie, Hotels, Tourismus

Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbisse, (Eis-) Cafés, öffentlich zugängliche Mensen und Kantinen müssen die Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachten, die in der Anlage zur Coronoaschutzverordnung beschrieben werden. Dazu gehört unter anderem, dass zwischen den Tischen der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss, außerdem dürfen an einem Tisch nur Gruppen bis zu  5 Personen sitzen, wenn sie nicht zu einer Familie oder zu maximal zwei häuslichen Gemeinschaften gehören.

In Beherbergungsbetrieben dürfen nur Personen Zimmer oder Unterkünfte gemeinsam nutzen, die von den Kontaktverboten im öffentlichen Raum ausgenommen sind. Hygiene- und Infektionsstandards, die in der Anlage zur Coronaschutzverordnung beschrieben sind, müssen unbedingt beachtet werden.

Geschlossenen bleiben bis auf Weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

Einkauf und Versorgung
  • Geschäfte haben unabhängig von ihrer Größe wieder geöffnet. Besondere Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln müssen beachtet werden.
  • Friseure, Kosmetik-, Nagel-, Tätowier-, Piercing- und Manikürestudios sowie Massagestudios haben geöffnet, auch Fitnessstudios können wieder genutzt werden. Festgelegte Hygiene- und Infektionsschutzstandards müssen beachtet werden.
Ärzte und Gesundheitswesen

Alle Arztpraxen sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens sind geöffnet, es gelten besondere Hygiene- und Infektionsschutzstandards.

Auch Blutspende-Termine können unter verschärften Hygiene-Vorkehrungen durchgeführt werden.

Der Stadtdienst Gesundheit weist darauf hin, dass die Kinder-Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ihre Dienste derzeit nicht im Klinikum anbietet, sondern in den Praxen bestimmter niedergelassener Kinderärzte.

Wer diensthabender Arzt ist, erfahren Sie unter der bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst:

  • Telefon: 116 117