Coronavirus

Stand 24.01.2021 - 19:58

Schule & Kita

Kitas: Regelbetrieb in Pandemie-Zeiten

Die Kindertagebetreuung läuft trotz verschärfter Corona-Regeln weiter, alle Kinder haben einen Betreuungsanspruch!
Kitas bleiben geöffnet, ebenso Angebote der Kindertagespflege. Die Landesregierung appelliert jedoch an alle Eltern, die Betreuung nach Möglichkeit nicht in Anspruch zu nehmen und die Kinder zuhause zu lassen.

Daraus folgt: Es gibt keine Bedürftigkeitsprüfung.

  • Keine Regelungen speziell für "Schlüsselpersonen", wie sie etwa im Frühjahr während des ersten Lockdowns galten.
  • Die Notwendigkeit muss nicht nachgewiesen werden.  

Die Betreuungszeiten werden in Kindertageseinrichtungen, mit Ausnahme von Hortgruppen, um 10 Stunden wie folgt eingeschränkt

  • für Kinder mit einem Betreuungsvertrag von 25 Stunden auf 15 Stunden
  • für Kinder mit einem Betreuungsvertrag von 35 Stunden auf 25 Stunden
  • für Kinder mit einem Betreuungsvertrag von 45 Stunden auf 35 Stunden.

Die Einrichtung kann auch auf eine Einschränkung verzichten oder eine Einschränkung in einem geringeren Umfang vornehmen.

Es gelten die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung, das heißt, zwischen den Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von Erwachsenen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sind zu treffen und die Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.

Angepasster Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Auch zu Beginn des Jahres 2021 wirken sich die Corona-Pandemie und die zu deren Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen weiterhin auf das Unterrichtsgeschehen an unseren Schulen aus.

Regelungen in NRW
  • Der Präsenzunterricht wird ab sofort bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt. In allen Schulformen wird spätestens ab Mittwoch, den 13. Januar 2021 Unterricht grundsätzlich für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt.
  • Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 bieten die Schulen ab dem 11. Januar 2021 ein Betreuungsangebot, die nach Erklärung Ihrer Eltern nicht zuhause betreut werden können. Die Betreuung findet zeitlich im Umfang des regulären Unterrichts- und Ganztags- bzw. Betreuungszeitraums statt.
    • W ährend der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regelhafter Unterricht statt. Die Betreuungsangebote dienen dazu, jenen Schülerinnen und Schülern, die beim Distanzlernen im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen.
  • Die Regelungen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts sowie zur Erteilung des Distanzunterrichts gelten grundsätzlich auch für alle Abschlussklassen. Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen des Berufskollegs können allerdings bei besonderem pädagogischem Bedarf ausnahmsweise unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Corona-BetrVO im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden.
  • Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen, der eine besondere Betreuung erfordert (z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung) muss diese in Absprache mit den Eltern auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden.

Leitfaden: Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen