Coronavirus

Verantwortung tragen - impfen lassen!
Im Impfzentrum wird jetzt noch mehr geimpft!

Seit Ende Dezember wird in Solingen gegen das Corona-Virus geimpft. Zunächst waren mobile Impfteams in den Alten- und Pflegeeinrichtungen unterwegs, seit Februar ist das Impfzentrum in Betrieb. Aktuell wird dort geimpft, wer 80 Jahre oder älter ist. Insgesamt rund 11.000 Seniorinnen und Senioren hatten von der Stadt Solingen eine Impfeinladung mit umfassenden Informationen und einem Appell von Oberbürgermeister Tim Kurzbach erhalten:  "Ich möchte Sie herzlich bitten, von dem Impfangebot auch Gebrauch zu machen, sofern Sie nicht schon geimpft wurden. Sie schützen nicht nur sich selbst und Ihre Angehörigen durch die Impfung. Sie leisten damit einen persönlichen Beitrag, die Ansteckungsgefahr insgesamt zu senken. Wir wünschen uns doch alle, dass wir so bald wie möglich wieder unser normales Leben führen können."

Termine für diese Personengruppe können über die Kassenärztliche Vereinigung gebucht werden:  

Wenn der Impftermin verschoben werden muss

Wer 80 Jahre oder älter ist und einen bestätigten Impftermin hat, ihn aber aus wichtigen Gründen nicht wahrnehmen kann, etwa wegen Krankheit, kann über die städtische Hotline oder per E-Mail einen Ersatztermin vereinbaren. Eine erneute Anmeldung über die Hotline oder Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung ist nicht notwendig! Nach dem Anfruf bzw. der E-Mail wird die Berechtigung zunächst überprüft, bevor in einem Rückruf der Ersatztermin vereinbart werden kann.

  • Hotline 290 2300
  • impfzentrum-termin@solingen.de

Über die Reserveliste zum Termin

Wenn sich im Tagesablauf zeigt, dass Impfdosen übrig bleiben, etwa weil Impfberechtigte zum vereinbarten Termin nicht kommen konnten, werden die Impfdosen über Reservelisten vergeben - ausschließlich auf Basis der Priorisierung, also an Personen aus dem Kreise der über 80-Jährigen. So soll kein Impfstoff verloren gehen. Erstellt werden diese Listen über viele Hausärzte. Wer aufgenommen werden möchte, muss also seinen Hausarzt ansprechen und in der Lage sein, spontan "einspringen" zu können.

Weitere Personengruppen erhalten jetzt ein Impfangebot

Da inzwischen mehr Impfstoff zur Verfügung steht, können nun weitere Personengruppen geimpft werden. Dazu gehört etwa

  • medizinisches Personal,mit regelmäßigem und direktem Patientenkontakt, zum Beispiel Ärzte und Zahnärzte, Praxispersonal, Heilmittelerbringer und Hebammen
  • Personen, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind,
  • Personen von Blut- und Plasmaspendediensten,
  • Personal in Impf- und Testzentren

Außerdem herhalten folgende Gruppen ab 8. März ein Impfangebot:

  • Personal in Kitas, Kindertagespflegepersonen
  • Lehrpersonal an Grund- und Förderschulen,
  • Polizisten mit direktem Bürgerkontakt
  • Personal, Bewohnerinnen, Bewohner und Beschäftigte in Werstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen.

Die aktuelle Liste der impfberechtigten Berufsgruppen ist zu finden unter "Wer ist aktuell impfberechtigt" (Wichtige Fragen und Antworten). Geimpft wird sowohl in den Impfzentren als auch vor Ort.  

Personen der berechtigten Berufsgruppen, die im Impfzentrum geimpft werden, erhalten von der Stadt eine schriftliche Einladung. Sie enthält auch die Zugangsdaten zum städtischen Buchungssystem, mit dem ein Termin im Impfzentrum vereinbart werden kann. Die Zugehörigkeit zum impfberechtigten Personenkreis muss schriftlich über den Arbeitgeber oder die betreuende Einrichtung nachgewiesen werden.

Geimpft wird nach Priorität

Die Reihenfolge, nach der geimpft wird, hat das Bundesgesundheitsministerium in der Impfverordnung festgelegt. Hintergrund ist, dass deutschlandweit zunächst nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen. Deshalb wird nach Priorität geimpft. Da nach und nach weitere Impfstoffe zugelassen werden und die Produktionsmengen steigen, erhalten auch weitere Personengruppen ein Impfangebot. Mit genügend Impfstoff für alle Bevölkerungsgruppen rechnet das Bundesgesundheitsministerium frühestens im Sommer 2021. Auch die Hausärzte sollen spätestens dann impfen.

Wichtige Fragen und Antworten

 

Wo ist das Impfzentrum?

Impfzentrum Solingen im ehemaligen Kaufhof

  • Haupteingang: Kölner Straße 150 - gegenüber der Clemens-Galerien
  • Bushaltestelle: Mühlenplatz
  • PKW-Anfahrt: über Klosterwall und Hauptstraße
    Wer mit dem Auto gebracht wird, kann sich vor dem Eingang absetzen lassen.
  • Parkplatz: Tiefgarage Clemens-Galerien
Der Weg zum Impfzentrum

Wer ist aktuell impfberechtigt?

Bundesgesundheitsministerium legt Impfreihenfolge fest

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt. Sie baut auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Institut (RKI) auf. Diese aktuelle Rechtsverordnung ist am 8. Februar  2021 in Kraft getreten und wird durch den jeweils aktuellen Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westralen (MAGS NRW) konkretisiert.  

Hintergrund: Deutschlandweit stehen zunächst nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Deshalb wird nach Priorität geimpft.  Das Bundesgesundheitsministerium rechnet frühestens im Sommer 2021 damit, allen Impfwilligen ein Impfangebot machen zu können.

Impfberechtigt sind zurzeit (Stand: 3. März)
  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  • Personen, die in teil-, und vollstationären oder ambulanten (Pflege-)Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege von älteren Menschen, tätig sind
    • Tageseinrichtung
    • Wohngemeinschaften
    • Beschäftigte (auch ehrenamtlich) in Hospizen und ambulanten Hospizen
    • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Personal, das regelmäßig in vollstationären Einrichtungen tätig ist (Das können sein: MasseurInnen, WundversorgerInnen und WundmanagerInnen, BetreuungsrichterInnen, Prüf - und Begutachtungskräfte des Medizinischen Dienstes, Personal von Hilfsmittel-/ Homecare-Diensten und Sanitätshäusern, FriseurInnen, SeelsorgerInnen, MedizinproduktberaterInnen bei der Operationsbegleitung in Krankenhäusern oder bei ambulanten Operationen, MitarbeiterInnen der ambulanten Spezialpflege z.B. Stoma und Wundversorgung, sofern sie patientennah erbracht wird.)
    Bitte beachten: Entscheidend für die Impfberechtigung ist nicht der angegebene Beruf, sondern der regelmäßige Einsatz in einer vollstationären Einrichtung und muss durch diese schriftlich bestätigt werden.
  • Medizinisches Personal aus Maßregelvollzugsanstalten
  • Personal aus Blut- und Plasmaspendenzentren, Personal der Corona-Testzentren
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.
  • Personal aus medizinischen Einrichtungen
    • Fachbereich Radiologie
    • Dialysezentren
    • Praxen für Labormedizin und Mikrobiologie
  • Heilmittelerbringer
    • PhysiotherapeutInnen + Mitarbeiter
    • LogopädInnen
    • medizinische FußpflegerInnen
    • HörakkustikerInnen
    • Heiltherapeutische + heilpädagogische Zentren für Kinder
    • ErgotherapeutInnen + Personal
    • PsychotherapeutInnen + Mitarbeiter
  • HospizmitarbeiterInnen, ambulante PalliativpflegerInnen und BeatmungspflegerInnen
  • Einrichtungen des ambulanten und stationären Betreuten Wohnens
  • Freiberufliche Hebammen
  • Arztpraxen und medizinisches Personal
  • Zahnarztpraxen und medizinisches Personal
  • Personal, das zur Behandlung, Betreuung oder Pflege in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig ist.
  • Personal der Kliniken nach § 30 Gewerbeordnung
  • HeilpraktikerInnen

Wenn Ihre Berufsgruppe NICHT in der Aufzählung dabei ist, seien Sie bitte geduldig! Nachfragen stören die Abläufe der Terminvergabe erheblich. Diese Seite wird ergänzt, sobald neue Berufsgruppen zur Impfung zugelassen sind, werden wir informieren!

Ich bin über 80: Wie vereinbare ich einen Impftermin?

Personen über 80 Jahre

Personen, die 80 Jahre und älter sind, werden zurzeit im Solinger Impfzentrum. Vorab muss über die Kassenärztliche Vereinigung ein Termin vereinbart werden:  

Bitte beachten:

  • Bei der Terminvereinbarung per Telefon sind Wartezeiten möglich.
  • Die Terminbestätigung kommt per Post.
  • Der vereinbarte Termin muss unbedingt eingehalten werden. Die Impfdosen werden genau passend vorbereitet.
  • Mit dem ersten Termin wird auch gleich ein zweiter vergeben, der etwa drei Wochen später stattfindet.

Wann werden Personen ab 80 geimpft, die nicht zum Impfzentrum kommen können?

Das Gesundheitsministerium bitte alle Personen ab 80 Jahren, die das Impfzentrum nicht besuchen können und zuhause geimpft werden möchten, um ein wenig Geduld. Dafür muss es zunächst einen geeigneten Impfstoff geben. Der derzeit verfügbare Impfstoff ist zwar wirkungsvoll, aber in der Handhabung nicht einfach. Deshalb kann er nicht von Haus zu Haus transportiert werden. Deshalb muss zunächst abgewartet werden, bis ein Impfstoff zugelassen ist, der auch von Hausärzten geimpft werden kann. Das wird nicht mehr lange dauern.

Ich bin über 70: Kann ich bereits einen Impftermin vereinbaren?

Personen über 70 Jahren werden informiert, sobald Impftermine vereinbart werden können. Es ist angekündigt, dass auch diese Termine über die Kassenärztliche Vereinigung gebucht werden sollen.

NRW-Gesundheitminister Karl-Josef Laumann kündigte Anfang März an, dass mit der Impfung der über-70-Jährigen spätestens im Mai begonnen werden könne. Der Impfbeginn hinge maßgeblich von der Verfügbarkeit von BioNTech-Imfpstoff und dem Impffortschritt bei den über 80-jährigen Menschen ab.

 

Ich gehöre zu einer impfberechtigten Berufsgruppe. Wie erhalte ich einen Termin?

In einigen Berufsgruppen, zum Beispiel bei der Polizei, wird auch vor Ort geimpft. Die Termine werden dann über den Arbeitgeber abgestimmt.

Andere Berufsgruppen, zum Beispiel Erziehungspersonal in Kitas oder Lehrerinnen und Lehrer in Grund- und Förderschulen,  erhalten mit der Impfeinladung die Zugangsdaten zum städtischen Buchungssystem. Dort können sie einen Termin vereinbaren.

Wenn Sie zu einer der genannten Berufsgruppen gehören, aber die Stadt Solingen hat noch keinen Kontakt aufgenommen, können Sie telefonisch einen Termin vereinbaren:

  • Telefon 290 2300

Die Zugehörigkeit zum impfberechtigten Personenkreis muss schriftlich über den Arbeitgeber oder die betreuende Einrichtung nachgewiesen werden.

 

Ich leide an einer schweren Vorkrankung. Wann werde ich geimpft?

Personen mit einer Vorerkrankung im Sinne der Coronavirus-Impfverordnung, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf tragen, erhalten Ende März ein Impfangebot. Das kündigt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann an.

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

  • Versicherungskarte
  • Personalausweis
  • Terminbestätigung und Anamnesebogen
  • Impfpass (wenn vorhanden)

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

  • Empfang am Eingang (Kölner Straße 150, gegenüber Clemens-Galerien), Begleitung zur Anmeldung und Registrierung
  • Auf Wunsch: Aufkärungsgespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin der Kassenärztlichen Vereinigung
  • Impfung in einem separaten Impfraum
  • halbstündiger Aufenthalt im Warteraum (1. Etage, barrierefrei zu erreichen). So ist die Betreuung sichergestellt für den Fall, dass Unverträglichkeiten auftreten.
  • Ausgang über die Clemens-Galerien (gegenüber dem Eingang)

Etwa drei Wochen nach dem ersten Impftermin wird zum zweiten Mal geimpft. Erst dann wirkt die Impfung vollständig. Der erste und der zweite Termin werden zursammen vergeben.

Ich bin auf Hilfe angewiesen. Kann eine Begleitperson mitkommen?

Impfberechtigte, die auf Unterstützung angewiesen sind, können eine Begleitpersonen mitbringen. Hilfe und Unterstützung erhalten Sie aber auch vom Personal vor Ort.

Auf jeden Fall können Impfberechtigte mit dem PKW direkt vor dem Eingang abgesetzt werden. Die Zufahrt führt über Kosterwall und Hauptstraße.

Wie kommen Gehbehinderte zum Impfzentrum?

Impfberechtigte, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können möglicherweise einen Krankentransportschein für die Hin- und Rückfahrt zum Impfzentrum erhalten. Das muss mit dem Hausarzt besprochen werden, der den Schein auch ausstellt.

Ist das Impfzentrum barrierefrei?

Ja, das Impfzentrum ist barrierefrei angelegt. Bei Bedarf nimmt Personal des DRK die Impfberechtigten am Eingang in Empfang und begleitet sie im Impfzentrum.

Gibt es Hilfen für Hörgeschädigte?

Ja. ein Gebärdendolmetscher kann hörgeschädigte oder gehörlose Personen unterstützen. Die Organisation braucht jedoch Vorlauf, sodass der Bedarf so frühzeitig wie eben möglich angemeldet werden muss.

Ansprechpartnerin ist die Behindertenkoorinatorin der Stadt Solingen, Aldona Gonzalez Thimm:

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