Internationale Beziehungen

Malerei und Skulpturen aus Ness Ziona

Bild des Malers Yossi Regev

In ihrer Ausstellung „Makom - Places - Orte" zeigten die Bildhauerin Varda Meidar und der Maler Yossi Regev aus Ness Ziona vom 28. November bis zum 19. Dezember 2021 Malerei, Installationen und Skulpturen. Nachdem Solinger Künstlerinnen und Künstler 2019 in Ness Ziona waren, statteten die israelischen Gäste der Klingenstadt einen Gegenbesuch ab. Oberbürgermeister Tim Kurzbach empfing die Künstler im Rathaus und betonte die Relevanz der Kunst als Einladung zum Dialog und als Medium, sich auszudrücken und auszutauschen. Der Verein Solinger Künstler machte mit großem Engagement die Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung möglich. Ein geplantes Kochevent mit Varda Meidar und Solinger Jugendlichen musste leider coronabedingt abgesagt werden. Unterstützt wurde die Ausstellung vom Freundeskreis Solingen/Ness Ziona e.V., von der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung und der Stadtsparkasse Solingen.

Delegation aus Gouda zu Besuch

Oberbürgermeister Tim Kurzbach mit Delegation aus Gouda

Eine Delegation aus Gouda besuchte vom 5. bis 8. November 2021 die Klingenstadt. Bürgermeister Pieter Verhoeve (1. von links), der seit 2019 im Amt ist, Beigeordneter Thierry van Vugt (2. von rechts), Ratsmitglied Kevin de Jonge (1. von rechts) sowie Stakeholdermanagerin Vera Kuipers waren zum ersten Mal im Rathaus zu Gast. Oberbürgermeister Tim Kurzbach (2. von links) würdigte die Solidarität unserer Partnerstadt in den schwierigen Phasen der Corona-Krise sowie während der Flut im vergangenen Sommer. Die Delegation trug sich in das Gästebuch der Stadt ein. Weiterhin stand ein Besuch der Gläsernen Manufaktur auf dem Programm, die Stadtdirektor Hartmut Hoferichter vorstellte, sowie Besuche in Burg, Gräfrath und Ohligs. Die Gäste nutzten verschiedene Gelegenheiten, um sich mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Politikerinnen und Politikern auszutauschen.

Europäisches Klima-Camp der Jungen Expertise

Teilnehmer des Klima-Camps

In den Räumen der Stadtverwaltung führte das Netzwerk „Junge Expertise in Aktion für das Klima" vom 30. Oktober bis 5. November 2021 ein europäisches Klima-Camp für Jugendliche und junge Erwachsene durch. Kommunale Mitarbeiterinnen und Klimabotschafterinnen und -botschafter aus sieben osteuropäischen Ländern nahmen daran. Als Gäste waren die drei Koordinatoren des Netzwerks aus Jinotega/ Nicaragua und San Lorenzo/ Honduras dabei, die sich zum Fachaustausch in Solingen aufhielten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten die aktuelle Klimasituation und umweltpolitische Debatte in ihren Ländern vor und arbeiteten zu den Themen Klimagerechtigkeit, Ökozid und Wasser als Menschenrecht. Auf verschiedenen Exkursionen lernten sie Best-Practice-Beispiele in der Region kennen, wie etwa die Orte der Veränderung in Solingen und das Klimaquartier in Wuppertal. Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Biologischen Station Mittlere Wupper stellten lokale Herausforderungen und Strategien vor.

Zum Schluss führte das Klima-Camp mit dem Forum Globale Verantwortung und Eine Welt ein Netzwerktreffen durch, bei dem sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern austauschte. Zurzeit treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter in Videokonferenzen und bereiten das nächste Klima-Camp vor, das Mitte 2022 in Zentralamerika stattfinden soll. Das Netzwerktreffen und der Fachaustausch wurden gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

Internationale Partner und globale Verantwortung

Teilnehmer im Projekt „Junge Experten für nachhaltige kommunale Entwicklung“ erklommen symbolisch Gipfel
Teilnehmer des Klima-Camps der Jungen Expertise
2016 in Jinotega/ Nicaragua

Die Stadt Solingen ist geprägt von Weltoffenheit und Internationalität. Menschen aus über 140 Nationen leben hier und pflegen Beziehungen in die ganze Welt. Die lokale Wirtschaft arbeitet exportorientiert und partizipiert an globalen Entwicklungen. Die Kommune unterhält ebenfalls vielfältige Beziehungen zu internationalen Partnern und Freunden und bringt sich in Netzwerke auf europäischer Ebene ein.

Verantwortung übernehmen für eine nachhaltige globale Entwicklung, interkulturelles Lernen fördern, den Standort Solingen stärken sowie die europäische Idee erlebbar machen. Das sind die wesentlichen Elemente der Solinger „Außenpolitik". Zu den vielfältigen internationalen Kontakten gehören vor allem die sieben Städtepartnerschaften und die Partner im Netzwerk Eurotowns. Als Fair Trade Town und mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie engagiert sich Solingen in verschiedenen lokalen Projekten und in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit für global gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen.

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