Klimawandel: Wir müssen uns anpassen!

Überflutung der Heukämpchenstraße in Solingen-Wald nach einem Starkregenereignis am 06.07.2006

Die Extremwetterereignisse der letzten Jahre und die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung machen deutlich, dass wir uns auch in Deutschland auf die Auswirkungen des Klimawandels einstellen müssen. Zwar gab es extreme Wetterereignisse schon immer, doch sorgt der globale Klimawandel dafür, dass sie häufiger eintreten und an Intensität zunehmen. So gibt es heute beispielsweise häufiger Hitzewellen, Starkregen mit Überschwemmungen oder Sturm.

Vor diesem Hintergrund gewinnt es immer mehr an Bedeutung, dass die Kommunen nicht nur Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen, sondern auch zur Anpassung an den Klimawandel.

Unter "Klimaanpassung" verstehen wir alle Initiative und Maßnahmen, die helfen, Probleme, die durch das veränderte Klima entstehen, zu verringern. Es geht darum, Handlungsbedarf zu identifizieren, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.  

2013 haben sich die Städte Solingen und Remscheid an der Erarbeitung eines Klimaanpassungskonzeptes beteiligt, das die Rheinisch-Westfälische Technischen Hochschule (RWTH) Aachen erstellt hat. Darin sind über 30 Maßnahmen zur Klimaanpassung beschrieben (siehe Downloads).

Das Projekt „BestKlima“ hat sich in den vergangenen drei Jahren auf vielfältige Weise mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Klimaanpassung beschäftigt. Kommunale und nicht- kommunale Akteure sind beteiligt, das Thema wird in den Stadtverwaltungen berücksichtigt und in das tägliche Handeln einbezogen.

Wie können Unternehmen auf die Folgen des Klimawandels reagieren und Schäden vermeiden? Darüber gibt eine Broschüre mit vielen konkreten Vorschlägen Aufschluss (siehe Downloads).

Wo können bei plötzlichem Starkregen Überflutungen auftreten? Darüber gibt eine Risikokarte Aufschluss, die die Technischen Betriebe erstellt haben.

Eine Studie, die das Land Nordrhein-Westfalen beauftragt hat, gibt zudem Aufschluss darüber, mit welchen Auswirkungen die Regionen NRWs in den kommenden Jahren zu rechnen haben. Zudem hat das Land wichtige Informationen zum Thema zusammengestellt, beispielsweise, wie man Gebäude vor Überflutung schützen kann (siehe weiterführende Informationen).

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