Luftbildkarten 1928 - 2017

Stand 09.2019

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Was sind Luftbildkarten?

Luftbildkarten, in der Fachwelt als Orthofotos bezeichnet, sind geometrisch entzerrte Aufnahmen, die das Aussehen eines Luftbildes mit den geometrischen Eigenschaften einer Karte vereinen. Weil sie inzwischen in digitaler Form vorliegen, können sie in unterschiedlichen Maßstäben ausgegeben und wie eine Karte genutzt werden. Für höchste Ansprüche an die Erkennbarkeit von Details liegen die Daten in unterschiedlicher Bodenauflösungen (Detailschärfen) vor.

Wer nutzt Luftbildkarten?

Die Aufnahmen aus der Vogelperspektive bieten vielfältige, interessante Anwendungsmöglichkeiten. In Kombination mit digitalen kartographischen Daten werden die Luftbilder für Fachanwendungen in der Stadt- und Bauplanung, in Umwelt- und Vermessungsverwaltungen, zum Beispiel zur Erfassung versiegelter Flächen, Erstellung eines Baumkatasters etc. eingesetzt.

Seit 1998 liegen die Aufnahmen für Solingen in Farbe vor. Digitale farbige Luftbilder sind für die Betrachter eindrucksvolle Bilddokumente. Sie geben einen unverwechselbaren Eindruck von Struktur und Aussehen unserer Stadt. Digitale farbige Luftbilder werden im Internet verwendet, z. B. beim Einsatz von Suchmaschinen, Tourismusangeboten und Freizeitaktivitäten sowie bei der Berichterstattung der Medien.

Welche Luftbildkarten sind im Historischen Atlas enthalten?

Die ersten Luftbildkarten wurden 1928 flächendeckend für das heutige Stadtgebiet erstellt. Nach dem zweiten Weltkrieg fand 1954/56 eine Befliegung statt. Seit Anfang der 1970er Jahre führt die Landesvermessung NRW regelmäßig Luftbildbefliegungen durch.

Aktuell erfolgen digitale Color- Luftbildbefliegungen alle drei Jahre.