Migrationsgeschichte: Griechen

Cover der Veröffenltichung Ich bin Grieche

„Ich bin Grieche. Und ich bin Solinger, kann ich Dir sagen."

So lautet der Titel der Broschüre, die verschiedene Aspekte der griechischen Migrationsgeschichte Solingens dokumentiert.

Griechische Migranten der 1. Generation, die vor mehr als einem halben Jahrhundert als „Gastarbeiter" in die Klingenstadt kamen, vermitteln in Interviews einen Eindruck ihrer Lebens- und Migrationsgeschichte. Sie gewähren einen Blick in ihre privaten Fotosammlungen und lassen uns so an ihrem Leben in der neuen „Heimat" Solingen teilhaben.

Die Aussagen der Interviewpartner verdeutlichen eindrücklich, dass besonders Bildung und sozialer Aufstieg für die griechischen Einwanderer der 1. Generation von zentraler Bedeutung waren.

Die Übersicht über die von der griechischen Gemeinschaft in den letzten fünf Jahrzehnten aufgebauten Organisationen zeigt ihre Bedeutung für die Identität und die Integration.

Auf diese Weise entstand eine erste wichtige Publikation über das Leben und Selbstverständnis der Griechen, die in der Klingenstadt heimisch wurden, und über ihren Beitrag zur Stadtgeschichte Solingens.

Diese Broschüre entstand im Auftrag von AXION-Akademie der Werte. Sie wurde initiiert und begleitet von Ioanna Zacharaki und finanziert mit Mitteln des Bundesprogrammes Demokratie Leben.

Die Konzeption, Materialsammlung, Interviews, Texte und Bildauswahl erfolgte durch Dr. Manuel Gogos, Agentur für Geistige Gastarbeit (Bonn).

Die Redaktion und Herausgabe übernahm Ralf Rogge für das Stadtarchiv Solingen, weil Migrationsgeschichte ein wichtiger Teil unserer Stadtgeschichte ist.

Über 50 Jahre nach der Ära der „Gastarbeiter" lässt sich heute konstatieren: Integration ist in Solingen längst gelebte Wirklichkeit. Mit der aktiven Anverwandlung des vermeintlich „Fremden" ist die gegenseitige Akzeptanz gewachsen. Zugleich hat sich mit dieser Vielfalt das Selbstbild der Solinger Stadtgesellschaft verändert. Es ist vielfältiger, vielschichtiger, vielstimmiger geworden.
(Auszug aus dem Vorwort von Ioanna Zacharaki)

 

Kontakt