Perspektiven für Unterburg

Stand 04.2018

In den nächsten Jahren werden eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, um dem Stadtteil neue Perspektiven zu geben. Die Grundlage dafür bietet das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK), das der Rat im August 2015 beschlossen hat. Ganz zentral ist dabei die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt, die in 2018 starten soll.

Insgesamt hat das Land Fördermittel in Höhe von 14 Mio Euro zugesagt, davon fließen rund 7,2 Mio in den Stadtteil, rund 6,8 Mio. in die Schlossanlage.

Das passiert im Stadtteil

  • Sanierung der Turnhalle Burg
    Die Turnhalle ist wichtiger Bestandteil des Stadtteil und Vereinslebens. Die Planung für die Sanierung hat begonnen, Nutzer und Vereine werden eingebunden.
  • Umgestaltung der Wupperinsel
    Für die Wupperinsel als Ankunfts- und Kommunikationsort soll ein Spiel- und Bewegungskonzept erstellt werden. Die Planung startet voraussichtlich 2019 mit einer Bürgerbeteiligung und einem Wettbewerb.
  • Einrichtung eines Quartiersmanagements
    Als Anlaufstelle vor Ort und zur Unterstützung von Eigentümern soll voraussichtlich ab Herbst 2018 ein Quartiersmanagement eingerichtet werden. Die Ausschreibung startet im Mai.
  • Erstellung eines Parkraumkonzeptes für Unter- und Oberburg
    Das Konzept wird aktuell erarbeitet und in Kürze vorgestellt.
  • Umgestaltung der Eschbachstraße
    Die vielbefahrene Ortsdurchfahrt soll umgestaltet werden: Sie ist zu eng, für Fußgänger bleibt wenig Platz, das historische Ambiente kommt kaum zur Geltung. Das Land hat eine Förderung von 1,6 Millionen Euro bewilligt.

    2016 wurden verschiedene Varianten geprüft und öffentlich vorgestellt. Bürgerinnen und Bürger sprachen sich mehrheitlich für Variante 3 aus, Ende 2016 wurde der politische Beschluss zur Umsetzung gefasst. 2017 wurde die Entwurfsplanung erarbeitet und im März 2018 in den politischen Gremien vorgestellt.  

 

Busverbindungen im Stadtteil Burg

Immer wieder diskutiert wird der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) im Stadtteil. Schwachstellen zeigen sich zum Beispiel bei der Anbindung der verschiedenen Ortsteile oder bei den Anschlüssen an weitere Buslinien. Betroffene kritisieren vor allem die hohe Verkehrs- und Lärmbelastung auf der Eschbachstraße.

Vor diesem Hintergrund wird zurzeit auch ein ÖPNV-Konzept für den Stadtteil erstellt.