Pflegefamilien

Hilfe und Unterstützung

Pflegeeltern erhalten Hilfe und Unterstützung bei ihrer oft nicht leichten Aufgabe durch:

Vorbereitung und ausführliche Information

Vor Aufnahme eines Pflegekindes werden wir Sie durch persönliche Gespräche vorbereiten und Fragen klären. Am Anfang nehmen Sie zusätzlich verbindlich an einer Grundqualifizierung als Pflegeeltern in Form einer Seminarreihe der Bergischen Volkshochschule teil. Pflegeeltern, die sich für die sonderpädagogische Pflegeform, die Familiäre Bereitschaftsbetreuung oder die zeitlich befristete Vollzeitpflege interessieren, erhalten darüber hinaus weitere Qualifizierungsangebote in Seminarform.
Im Verlauf des Anerkennungsverfahrens als Pflegeeltern werden wir gemeinsam mit Ihnen klären, welche Pflegeform und Anforderung für Sie sinnvoll ist.

Einzelfallbezogene Fachberatung

Wenn Sie ein Pflegekind bei sich aufnehmen, haben Sie beim Pflegekinderdienst eine/n feste/n Ansprechpartner/in. Der/die Ansprechpartner/in wird mit Ihnen Kontakt halten und Sie zu allen Fragen bezüglich Ihres Pflegekindes beraten. Scheuen Sie sich nicht, Fragen oder (erste) Probleme/Problemchen anzusprechen. Die Erfahrung zeigt, dass Probleme frühzeitig besser zu lösen sind. Vielleicht sind Sie gerade in der ersten Zeit einfach nur unsicher, ob das eine oder andere bei Ihrem Pflegekind „normal“ ist. Das ist ganz verständlich. Sie können (und sollen) sich dann gerne bei uns melden und nachfragen.

Supervision

Supervision ist eine Beratung, die zur Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit eingesetzt wird. Berufliche Arbeit ist in diesem Fall Ihre Arbeit als Pflegeeltern. Die Supervision dient der Reflexion Ihrer Tätigkeit als Pflegeeltern. Hier haben Sie die Möglichkeit über Ihre Fragestellungen in Zusammenhang mit dem Pflegekind in einem geschützten Raum zu sprechen. Geschützt deshalb, weil es in der Supervisionsgruppe eine Schweigepflichtsvereinbarung gibt. Die Supervisionsgruppe wird von einem/r externen Supervisor/in geleitet, das Jugendamt erhält keine Informationen über das, was dort besprochen wird.

Seit Anfang 2009 gibt es als Angebot eine Supervisionsgruppe für Eltern von Dauerpflegekindern. Für Pflegeeltern, die Kinder in Familiärer Bereitschaftsbetreuung oder zeitlich befristeter Vollzeitpflege haben, gibt es besondere Supervisionsgruppen.

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