Gefahr durch Starkregen

Stand 07.2018

Überflutete Straße an einem Tiefpunkt in Solingen
Aus Erfahrung lernen

Um Vorsorge treffen zu können, ist es vor allem wichtig, möglichst genau zu identifizieren, wo Überflutungsgefahr droht.

Vor diesem Hintergrund sammeln die Experten der Technischen Betriebe Solingen (TBS) Berichte von Einsätzen nach Starkregen und werten sie aus. Wichtige Hinweise liefert die Feuerwehr, die nach Starkregen-Ereignissen beispielsweise voll gelaufene Keller auspumpt. Auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes (TBS) steuern ihre Erfahrungen bei. Sie sperren überlutete Straße, räumen Abflüsse frei oder unterstützen die Feuerwehr. Immer deutlicher zeigt sich dabei, wo Einsatzschwerpunkte liegen.

Bürgerinnen und Bürger können helfen!

Wichtige Quelle sind aber auch Erfahrungsberichte der Bürgerinnen und Bürger. So kann jeder, der in Solingen lebt, dazu beitragen, dass die Experten die Situation vor Ort noch besser einschätzen und gefährdete Bereiche sicher identifizieren können. Deshalb der Aufruf: Stellen Sie Erfahrungsberichte, Bilder oder Videos zur Verfügung - per Email oder per Post (siehe Kontakt)!

starkregen@solingen.de

Karten zeigen, wo Gefahr droht

Wichtige Informationen liefert ein digitales Geländemodell, das Fließwege und Aufstaubereiche kenntlich macht. Die Ergebnisse werden in Kartenwerken anschaulich dargestellt und für die Gefährdungsbeurteilung ausgewertet. Diese Kartenwerke stehen bereits zur Verfügung:

  • Fließwegakkumulation und Senkenkarte
  • Starkregeneinsatzkarte
  • Karte mit Starkregenbildern und Erfahrungsberichten
  • Risikopotential der kommunalen Infrastruktur
  • Gefahrenpotenzialkarte

Die interaktive Gefahrenpotenzialkarte hat dabei herausragende Bedeutung: Sie ermöglicht jedem Interessierten zu bewerten, wie gefährdet das eigene Grundstück durch seine Lage ist, etwa weil es an einem Fließweg mit großem Einzugsgebiet liegt oder in einer Senke.

 

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