Faust

Der Tragödie erster Teil

Faust – Der Tragödie erster Teil

Es ist dieser ewige Wunsch, der Heinrich Faust vorantreibt: Zu erfahren, was das Dasein des Menschen im Innersten ausmacht über all das hinaus, was wir mit unseren Sinnen und unserem Verstand wahrzunehmen und zu begreifen imstande sind. Diese Sehnsucht treibt ihn, die Vernunft und das gesammelte Bücherwissen hinter sich zu lassen und den Pakt einzugehen, der alle Schranken überwindet: Der Teufel selbst, Mephistopheles, verspricht ihm seine Dienste, die Erfüllung aller Wünsche, wenn Faust bereit ist, ihm nach seinem Tod zu dienen.

Wie kann er ahnen, dass er der Spielball einer Wette zwischen Gott und Teufel ist? Wie kann er seiner Seele im Wahn noch einen Wert beimessen? Wie kann er in seinem Verlangen nach mehr Erleben, mehr Abenteuer, nach immer mehr und noch mehr von Allem gerettet werden für das, was Menschsein bedeutet?

Die ewige Frage nach all dem, was der Verstand nicht zu fassen imstande ist, trifft den Kern jeglicher philosophischer, religiöser und existenzieller menschlicher Auseinandersetzung. Goethes Bearbeitung dieser Frage in all ihren Aspekten hat eine zeitlose Qualität, die in der Weltliteratur ihresgleichen sucht.

Eintritt

13,70 - 26,50 €
+ Abo Grün

Hinweis

Es finden zur gleichen Zeit weitere Veranstaltungen im Theater und Konzerthaus statt. Das bedeutet, dass Parkplätze knapp werden können. Sollte der Parkplatz am Theater und Konzerthaus belegt sein, können Sie auch den Parkplatz am Rathausplatz oder am Weyersberg nutzen.

Beginn08.02.2017 um 19:30 Uhr
OrtTheater und Konzerthaus
Pina-Bausch-Saal
Konrad-Adenauer-Straße 71
42651 Solingen - Mitte