Kichka. Life is a Cartoon

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Filmposter Kichka

Kichka. Life Is a Cartoon ist ein Film über eine Vater-Sohn-Beziehung. Henri, der Vater, geboren 1926 in Brüssel, ist Opfer und Zeitzeuge des Holocaust. Michel, der Sohn, wartet seit seiner Kindheit auf Erklärungen. Das Trauma der Shoa bestimmt – auch unausgesprochen - das Leben aller Familienmitglieder. Trotz, oder gerade wegen des bedrückenden Themas, ist diese Dokumentation voller Leichtigkeit, Zuneigung und Hoffnung.

Michel Kichka, Jahrgang 1954, wanderte als 20Jähriger nach Israel aus und begann eine Karriere als Cartoonist. Inzwischen hat er Weltruf und einen Lehrstuhl an der Bezalel  Academy of Arts and Design in Jerusalem. 2012 veröffentlichte er die Graphic Novel Second Generation – Die zweite Generation. Was ich meinem Vater nie gesagt habe. Auf ihr basiert der Film, eine Koproduktion des Zentrums für verfolgte Künste Solingen und des MOCAK Museum of Contemporary Art Krakau.

In der Dokumentation erörtert Michel Kichka die Verantwortung der zweiten Generation unter anderem mit Beate und Serge Klarsfeld. Auch im Dialog mit dem Le Monde-Cartoonisten Jean „Plantu“ Plantureux erweitert der Film sein Sujet von der Shoah auf die politische Karikatur und die Rolle von Comics als künstlerischer Form.

Eintritt
7 Euro

Karten im Vorverkauf erhältlich
Zentrum für verfolgte Künste
Wuppertaler Str. 160
Fon 0212 / 25 81 40

und an der Abendkasse

 

Beginn24.02.2019 um 15:00 Uhr
OrtCobra Kulturzentrum g GmbH
Merscheider Straße 77-79
42699 Solingen