Längst lebe ich vergessen im Gedicht

Günter Baby Sommer

150 Jahre Else-Lasker-Schüler - diesen Geburtstag feiern Kultureinrichtungen 2019 ein ganzes Jahr lang. Auch das Zentrum für verfolgte Künste Solingen ehrt die Ausnahmekünstlerin mit einer Veranstaltungsreihe aus Ausstellungen, Lesungen und besonderen Events.

Heute gibt es wieder so ein Glanzlicht: „Längst lebe ich vergessen im Gedicht", ein Live-Hörspiel, eine szenische Lesung mit Musik, ein „Textkonzert", wie Regisseur Heiner Bontrup es nennt.

Bontrup und sein Theater „Anderwelten" zeichnen den Lebensbogen Else Lasker-Schülers nach, von der behüteten Kindheit in Wuppertal, ihrer Zeit als schillernde Figur der literarischen Bohème Berlins, der Demütigung und Verfolgung durch die Nazis, Flucht und Exil bis zur Endstation Jerusalem. Das Live-Hörspiel lässt die Dichterin zu Wort kommen, verleiht ihr so ein Nachleben. In ihrer Verszeile „Längst lebe ich vergessen im Gedicht" findet es seinen Titel, der eine ihrer vielen anderen Welten beschreibt.

Das Textkonzert bringt nicht nur tiefe Einblicke in Dichtung und Wirklichkeit Lasker-Schülers, es beschert auch ein Wiedersehen mit Jazz-Legende Günter „Baby" Sommer und dem Schauspieler Bernd Kuschmann.

Eintritt
15 Euro
ermäßigt 10 Euro

Karten
Museumsshop
Fon 0212-258 1413
oder 0212 /258 140

Beginn05.05.2019
OrtZentrum für verfolgte Künste
Wuppertaler Straße 160
42653 Solingen - Gräfrath