Rüdenstein

Von Ferdinand Otto Hoppe

Muschelkalkstein
eingeweiht am 26. Mai 1927

Auf einem hohen Bruchsteinsockel steht ein männlicher Hund, ein Rüde, lang gestreckt und den Kopf leicht nach oben gereckt – wachsam über die Wupper blickend.

Die Legende erzählt, Robert, der Sohn des Herzogs Adolf von Berg, sei 1424 bei einem Jagdunfall schwer verletzt und nur gefunden sowie vor dem sicheren Tod gerettet worden, weil sein treuer Jagdhund Hilfe zu ihm geführt habe. Seinem Retter soll Robert auf einem Plateau oberhalb des Felsens, welcher auch der Unglücksort gewesen sein mag, ein Denkmal gesetzt haben. Dieses soll jedoch durch einen heftigen Sturm im 17. Jahrhundert in die Wupper gestürzt sein.

In Erinnerung an diese Legende wurde auf Initiative des damaligen „Widderter Verschönerungsvereins“ 1924 der Grundstein für das heutige Denkmal des Rüdensteins gelegt.

Nach einem Entwurf von Ferdinand Otto Hoppe wurde der Rüde aus einem aus gemahlenen Muschelkalk bestehenden Kunststein gefertigt und das vollendete Denkmal 1927 eingeweiht.

Kunstwerke von Ferdinand Otto Hoppe in Solingen

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