Orte der Veränderung

Klimafreundlich und innovativ unterwegs: Wege der letzten Meile

Zu Fuß, mit Fahrrad oder E-Tretroller zu Bus & Bahn

Der Stadtdienst Planung, Mobilität und Denkmalpflege sowie die Verkehrsbetriebe Solingen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität

Der Bahnhof Mitte und der Solinger Hauptsbahnhof als Orte der Veränderung: Die Fortentwicklung attraktiver Mobilitätsangebote -klimafreundlich und barrierefrei- haben sich die Verkehrsbetriebe zum Ziel gesetzt. Dies soll vor allem durch eine Verknüpfung attraktiver Mobilitätsangebote erreicht werden:

  • Die vielen Mobilstationen bieten eine gute Option beispielsweise mit dem Rad, Tretroller oder mithilfe von Car-Sharing zum Bus zu kommen.
  • und die Elektrifizierung des ÖPNV am Beispiel des batteriebetriebenen Oberleitungsbusses BOB ist ein Schritt zu einem nachhaltigeren Umweltverbund.

Barrierefreier und nachhaltiger Busverkehr in der Klingenstadt

Die Verkersbetriebe machen sich stark für die Verkehrswende und einen intakten Umweltverbund. Nach und nach werden die Haltestellen in Solingen barrierefrei ausgebaut. Im Einzelnen bedeutet dies beispielsweise, dass die Haltestellenbereiche höher werden, um den Spalt zwischen Gehweg und Bus möglichst gering zu halten. So können mobilitätseingeschränkte Menschen, z.B. mit Kinderwagen oder Rollator, leichter ein- und aussteigen. Zusätzlich wird seheingeschränkten Menschen über ein Blindenleitsystem das Auffinden der Haltestellen und der Einstiegstüren erleichtert. Hierzu werden weiße Pflasterplatten mit Rippen- und Noppenstruktur verlegt.

Der batteriebetriebene Oberleitungsbus BOB

Neben den Haltestellen sorgt auch ein innovativer Bus für mehr Nachhaltigkeit in Solingen. Der BOB, ein batteriebetriebener Oberleitungsbus, ist ein rein elektrischer Bus, der nach und nach alle Busse in Solingen ablösen soll. Diesel- und Dieselhilfsmotoren gehören dann der Vergangenheit an.

 

BOB und Busfahrer BOB vor dem Haus Müngsten

Fotos: Stadt Solingen_Christian Beier

Mit seinen vier im Heck verbauten Batterien kann er auch Strecken ohne Oberleitung befahren. Anstelle eines Verbrennermotors, der den Fahrstrom für den Motor erzeugt, ist BOB sozusagen ständig auf Strom: Zum einen versorgt der aus der Oberleitung bezogene Strom die Fahrmotoren; zum anderen wird dieser Strom gleichzeitig zum Aufladen der Batterien genutzt. Dieses Verfahren wird auch „In-motion-charging" genannt. Auf Strecken ohne Oberleitung liefern die Batterien dann die Antriebsenergie. Im Batteriemodus kann BOB bis zu 20 Kilometer weit fahren. Und noch während der Fahrten im Batteriebetrieb kann Bremsenergie stärker als bisher zurückgespeist werden und lädt die Speicher wieder auf.

 

 

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