Ingenieurbauwerke

Die Stadt Solingen besitzt auf Grund ihrer topografischen Lage eine hohe Anzahl von Ingenieurbauwerken.
Dazu zählen aktuell:

  • 168 Brücken
  • 262 Stützbauwerke (Stützwände)
  • 97 Treppenanlagen
  • 33 Durchlässe
  • 8 Tunnel
  • 27 Sonderbauwerke

Brücken und Stützwänden sowie Treppenanlagen und anderen Bauwerken begegnet man in allen Stadtteilen Solingens:
Von der ca. 100jährigen denkmalgeschützten Gewölbebrücke (Napoleonsbrücke) am Müngstener Brückenpark, über die neue Spannbetonbrücke an der Leichlinger Straße bis hin zur Fußgänger- und Radwegbrücke an der Gartenstraße aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) in Gräfrath, kann man vor allem auf der Korkenziehertrasse eine Vielzahl von Ingenieurbauwerken erfahren oder erwandern.
Bei den Stützwänden gehören die Hochwasserschutzwände am Eschbach in Unterburg sowie die Zyklopenmauer auf der Becher Straße in Wald und die Lärmschutzwand entlang der Unnersberger Allee in Höhscheid zu den auffälligeren Ingenieurbauwerken in Solingen.
Eine der bekanntesten Treppen in Solingen ist wohl die Kirchtreppe am Gräfrather Markt im historischen Stadtkern; einen ebenfalls hohen Bekanntheitsgrad haben aber auch die Rostertreppe und die Treppenanlagen Amtstor und Neutor in der Solinger Innenstadt.
Die Prüfung aller 600 Ingenieurbauwerke erfolgt grundsätzlich 3 mal im Jahr und im vorgegebenen Umfang. Durch die ständige Beobachtung ist die Verkehrssicherheit gewährleistet und Instandsetzungsmaßnahmen können vorausschauend geplant werden. Der Bereich Bauwerkserhaltung führt die Prüfungen nach DIN 1076 durch und plant die erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen.
Haben Ingenieurbauwerke ihr Lebensalter erreicht oder halten sie den vielfachen Belastungen aus ihrer Nutzung heraus nicht mehr Stand, müssen sie entweder saniert oder durch einen Neubau ersetzt werden. So werden aktuell die Straßenbrücke Leichlinger Straße in Widdert und die Geh-/Radwegbrücke Strohn in Glüder vollständig neu erbaut. Der Bereich Bauwerksneubau plant und leitet den gesamten Ablauf vom Abbruch über die Bauausführung bis hin zur Inbetriebnahme des neuen Bauwerks.

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