Wohin mit Masken und Teststäbchen?

Sie sind allgegenwärtig und jeden Tag werden es mehr: gebrauchte Schutzmasken und Teststäbchen. Werden sie falsch entsorgt, können sie andere Menschen und Wildtiere gefährden. Sie können voller Viren sein, mit denen dann die Mitarbeiter der Technischen Betriebe Solingen möglicherweise in Kontakt kommen. Beachten Sie deshalb bitte unsere Tipps zur korrekten und sicheren Entsorgung.

Masken

In welchen Behälter entsorgen?

Alle Maskentypen (FFP2- und OP-Masken) werden in den Restmüllbehälter entsorgt. Damit niemand in direkten Kontakt mit den gebrauchten Masken kommt, am besten gut verschlossen in einem extra Plastikbeutel. Dies gilt auch für unterwegs. Bitte die Gesichtsmasken nicht lose in die Straßenpapierkörbe werfen, sondern am besten in der Plastiktüte verknotet über den Restmüllbehälter entsorgen.

Auch wenn die OP-Masken aus einem Papiervlies bestehen und die FFP2-Masken aus einem Filtervlies hergestellt sind, dürfen sie nicht in den blauen Papierbehälter.

Auf keinen Fall in der Toilette hinunterspülen!

Die Masken dürfen auch nicht in die Toilette entsorgt werden. Anders als Toilettenpapier löst sich das Vlies nicht auf. Stattdessen können sich die Masken in der Kanalisation mit anderen Gegenständen verknoten oder verfangen und so das Abwassersystem verstopfen.

Fremde Schutzmasken  

Viele werfen Masken einfach so auf Straßen oder in Parks weg. Wer diese aufheben und entsorgen möchte, sollte dies nicht direkt mit den Händen tun. Am besten die Maske nur mit Handschuhen oder einer gebrauchten Plastiktüte oder Papiertüte, die ohnehin entsorgt werden soll, sicher aufheben und entsorgen. Anschließend unbedingt die Hände waschen.

Gefährlich für Wildtiere: achtlos entsorgte Masken

Fahrlässig weggeworfene Masken verschmutzen nicht nur die Umwelt, sondern können auch zu einer tödlichen Gefahr für wildlebende Kleintiere werden. Die Tiere können sich in den Gummischnüren der Masken verfangen und schlimmstenfalls qualvoll verenden.

Corona-Tests

Wohin mit gebrauchten Selbsttests?

Wie bei den Masken dürfen die Verpackungen je nach Material in den Papierbehälter oder den gelben Behälter. Stäbchen, Röhrchen mit Testflüssigkeit und der Teststreifen, die mit Nasen- und Rachensekret in Berührung kommen, gehören in den Restmüll. Auch hier sollte ein extra Plastikbeutel verwendet werden, der verknotet wird. Einige Testanbieter liefern bereits kleine verschließbare Tütchen mit.