Für mehr Sauberkeit in der Stadt

Viele Schritte verbessern das Stadtbild

Stadtbildpflege: Reinigungstrupp in der Innenstadt

Solingen soll sauberer werden - das haben sich in der Vergangenheit viele Bürgerinnen und Bürger gewünscht. Und für Besucher ist eine saubere Stadt einladend und attraktiv. Also wirkt sich das Erscheinungsbild auch auf die Wirtschaftskraft aus.

Vor diesem Hintergrund wurden in den vergangenen Monaten eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, die vor allem in den zentralen Bereichen von Solingen-Mitte, Ohligs und Wald für mehr Sauberkeit sorgen. So reinigen dort Mitarbeiter der Technischen Betriebe die Gehwege, seit April sogar im Schichtbetrieb.

Mehr Kontrolle, Verstärkung fürs Team

In den Zentren von Solingen-Mitte, Ohligs und Wald werden seither Papierkörbe, die nach der turnusmäßigen Reinigung wieder überquellen, montags bis samstags vor Arbeitsende noch einmal kontrolliert und bei Bedarf geleert.

Das Team der Stadtbildpflege wurde Mitte 2016 bereits um zwei Mitarbeiter verstärkt. Sie haben die Aufgabe übernommen, beispielsweise Bänke, Denkmäler oder Stelen zu reinigen.

Auch Gehwege werden gereinigt

Diese Maßnahmen allein reichen jedoch noch nicht aus, um das Stadtbild nachhaltig zu verbessern. Der Stadtrat hat deshalb im Dezember 2016 beschlossen, die Reinigung der stark verschmutzten Gehwege in den Kernzonen von Mitte, Ohligs und Wald neu zu organiseren. Während bisher die Anlieger dafür zuständig waren, wurde die Aufgabe nun den Technischen Betrieben übertragen und sechs neue Mitarbeiter dafür eingestellt. In allen anderen Bereichen gilt auch weiterhin: Jeder kümmert sich vor der eigenen Tür.

Seit dem Ende der Winterdienstsaison werden die Gehwege in den Kernzonen sechsmal pro Woche gereinigt und in den Randbereichen der Solinger Innenstadt dreimal wöchentlich, zudem wurde ein Schichtdienst eingeführt: Fünf Mitarbeiter reinigen nun von April bis einschließlich September montags bis freitags bis 21 Uhr und samstags bis 20 Uhr stark verschmutzte Bereiche und leeren dabei auch noch einmal die Papierkörbe.

In diesem Jahr läuft der Betrieb probeweise. Die Erfahrungen, die während dieser Zeit gesammelt werden, fließen in die weitere Planung ein.

Der neue Service wird über Gebühren finanziert: In die Berechnung fließen  alle Aufwendungen ein, die anfallen - die Kosten für die Straßenreinigung ebenso wie für die Reinigung der Gehwege. Aus dem gesamten Topf wird dann ermittelt, welchen Anteil jeder einzelne zu leisten hat. Das heißt: Jeder, der Gebühren zahlt, leistet anteilig einen Beitrag dafür, dass die Stadt sauberer und attraktiver wird.